Haferbrei zum Frühstück: Diese 5 Porridge-Fehler machen dick

Porridge gehört zu den gesündesten Frühstücken der Welt – wenn man bei seiner Zubereitung nicht in diese fünf Fettnäpfchen tritt

Porridge-Fehler

Porridge, Oatmeal, Haferbrei – hinter all diesen Bezeichnungen steckt das supergesunde Frühstück zum Löffeln. Der warme Brei aus Haferflocken ist schnell zubereitet und liefert uns wichtige Nährstoffe, die wir am Morgen brauchen, um fit und energiereich in den Tag zu starten.

Darum lieben auch Stars ihr Oatmeal zum Frühstück: Auf Instagram zeigen Ana Ivanovic, Miranda Kerr & Co. ihre liebsten Porridge-Kreationen – auch Meghan Markle soll das Fit-Frühstück regelmäßig auftischen. Das Beste daran: Der Brei macht nicht nur satt, sondern auch schlank! Das allerdings nur, wenn man bei seiner Zubereitung die unten stehenden fünf häufigsten Porridge-Fehler vermeidet.

Warum ist Porridge so gesund?

Was Porridge so gesund macht, ist seine Hauptzutat: Haferflocken! Das heimische Superfood enthält komplexe Kohlenhydrate, die nur langsam vom Körper verdaut werden. So bleibt man lange satt und hält seinen Blutzuckerspiegel konstant – das verhindert Heißhungerattacken und den Appetit auf Süßes. Auch sättigende Ballaststoffe und pflanzliches Eiweiß sind in Haferflocken enthalten sowie eine gute Portion Magnesium.

Aufgekocht in Wasser oder in einem Wasser-Milch-Mix und in Kombination mit einer Handvoll frischem Obst der Saison und einem Klecks Nussmus ist der Haferbrei ein ideales Frühstück, das unseren Körper mit wichtigen Nährstoffen versorgt und noch dazu als leicht verdaulich und magenschonend gilt. Damit das so bleibt, sollten Sie diese fünf Porridge-Fehler bei der Zubereitung vermeiden.

5 Porridge-Fehler: Treten Sie nicht in diese Fettnäpfchen

1. Porridge ohne Topping

Porridge ist gesund und gilt als das nahezu perfekte Frühstück. Doch viele Oatmeal-Fans essen ihr Lieblingsfrühstück ohne jegliches oder das passende Topping – ein häufig begangener Porridge-Fehler.

Für lang anhaltende Energie und weniger Blutzuckerspitzen braucht der Körper noch weitere Lebensmittel, die Ballaststoffe und Eiweiß liefern. Das erhöht die Verweildauer im Magen, hält somit länger vor und macht satt. Am besten verfeinert man sein Porridge zusätzlich mit frischem Obst der Saison, Samen oder Nüssen.

2. Porridge-Fehler: Eiweißquelle fehlt

Wie der Name schon sagt, ist die Hauptzutat des Haferbreis Hafer. Das Getreide ist ein hochwertiger Lieferant komplexer Kohlenhydrate, pflanzlichem Eiweiß und Ballaststoffe. Das macht grundsätzlich zwar satt – in Kombination mit einer Eiweißquelle lässt sich dies allerdings noch steigern.

Außerdem hält es den Blutzuckerspiegel konstant und macht das in den Lebensmitteln enthaltene Eiweiß für den Körper zusätzlich noch besser verwertbar. Vermeiden Sie diesen Porridge-Fehler, in dem Sie Ihr Frühstück mit Joghurt, Quark, Nussmus, Nüssen oder Samen verfeinern.

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3. Trockenobst-Topping

Statt zu frischem Obst der Saison greifen viele Trockenfrüchten, um ihr geliebtes Oatmeal zu verfeinern – ein weiterer Porridge-Fehler. Denn Trockenobst ist eine wahre Kalorienbombe mit jeder Menge Zucker. Das bringt nicht nur leere Kilokalorien mit sich, sondern sorgt auch für einen schwankenden Blutzuckerspiegel. Die Folge sind Heißhungerattacken und eine erneute Insulinausschüttung.

Das lässt sich jedoch ganz einfach umgehen, in dem frisches Obst für den Haferbrei verwendet wird. Das hat außerdem den weiteren Vorteil, das mehr Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe enthalten sind, die somit dem Körper zugutekommen können. Wer kein frisches Obst zur Hand hat, kann auch ganz einfach auf Tiefkühlware zurückgreifen. Sie enthält die gesundheitsfördernden Nährstoffe ebenfalls.

4. Fertig-Porridge

Porridge selber machen ist kinderleicht und benötigt nur wenige Minuten. Trotzdem greifen viele Foodies zur Fertig-Variante aus dem Supermarkt. Sie muss lediglich mit heißem Wasser oder Milch übergossen werden und ist verzehrfertig. Neben allerhand Gewürzen werden diesen Mischungen auf weitere Geschmacksverstärker, Zusatzstoffe und Zucker zugesetzt – dies macht das vermeintlich gesunde Frühstück zu einer zuckrigen Kalorienbombe!

Besser ist es da, sich sein Porridge selbst zuzubereiten. Nur so hat man die volle Kontrolle über die Auswahl und Qualität der verwendeten Lebensmittel. Wem morgens die Zeit für das Zubereiten des Haferbreis zu knapp ist, sollte Overnight Oats probieren. Hierfür werden Haferflocken mit der doppelten Menge an Flüssigkeit wie Wasser oder Milch in ein Glas mit Schraubverschluss gefüllt und über Nacht in den Kühlschrank gestellt. Am nächsten Morgen sind die Haferflocken herrlich weich, cremig und verzehrfertig. Mit Nüssen und Obst getoppt, sind Overnight Oats außerdem das perfekte Frühstück für unterwegs!

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5. Zu viel Süße

Klar – ein einfaches Porridge wird nicht für eine Geschmacksexplosion sorgen. Dennoch sollte man mit dem Süßen seines Frühstücks vorsichtig sein, denn sonst begeht man einen weiteren Porridge-Fehler. Ertränkt in Honig, Ahornsirup & Co. ist von dem gesunden Frühstück nämlich kaum mehr etwas übrig. Der Blutzucker schnellt in die Höhe und fällt ebenso schnell wieder ab, was für Heißhunger sorgt. Außerdem liefern die Süßungsmittel Extrakalorien, die schnell auf den Hüften landen.

Dieser Porridge-Fehler lässt sich jedoch vermeiden, in dem man seinen Haferbrei mit Gewürzen wie Vanille oder Zimt verfeinert. Auch eine Handvoll frische Früchte sorgen für eine natürliche Süße und liefern gleichzeitig Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe.

Vermeiden Sie diese fünf Porridge-Fehler und verfeinern Sie ihr Hafer-Frühstück lieber mit den gesunden Alternativen. So erhalten Sie eine nahrhafte Mahlzeit und bleiben satt bis zur Mittagszeit.

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Verwendete Quellen: Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE), Bundeszentrum für Ernährung und Landwirtschaft (BZfE)

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