Will Smith: Goldene Himbeere bleibt in der Familie

Hollywoodstar Will Smith darf sich die Goldene Himbeere für "After Earth" als schlechtester Nebendarsteller abholen - was er wohl nicht machen wird. Auch sein Sohn Jaden wurde mit dem Negativ-Preis bedacht

Will, 45, und Jaden Smith, 15, bekamen dieses Jahr die Goldene Himbeere als schlechteste Darsteller ihrer Zunft.

Der Schauspieler ("Men in Black") und sein Sohn ("Karate Kid") wurden für ihre Leistung in dem Scifi-Thriller "After Earth" dazu verdammt. Die Goldene Himbeere wird jedes Jahr einen Tag vor den Oscars verliehen und geht auf die Initiative des Kinofans John Wilson zurück, der 1981 auf die Idee kam, die schlechtesten Leistungen in der Filmbranche zu küren. Es ist kein Wunder, dass der Preis zu den unbeliebtesten in Hollywood gehört - sehr selten holen sich die "Gewinner" ihre Preise ab. Sandra Bullock tat es 2010 für "Verrückt nach Steve" und auch Halle Berry, 47, bewies Humor, als sie ihn 2005 für "Catwoman" persönlich entgegennahm. Fraglich, ob Will Smith und sein Sohn dies auch machen werden. Aber sie waren nicht die einzigen, die für ihre Leistungen auf der großen Leinwand geschmäht wurden - Kim Kardashian, die in "Tyler Perry"s Temptation" eine Eheberaterin spielte und dafür weitgehend von der amerikanischen Filmpresse in der Luft zerrissen wurde, bekam den Preis als schlechteste Nebendarstellerin. Als schlechtester Film wurde die Episodenkomödie "Movie 43" gewertet, die auch in den Kategorien Regie und Drehbuch "abräumte".

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©RTL / Gala

Die "Gewinner" der Goldenen Himbeere:

Schlechtester Film:

Movie 43

Schlechtester Schauspieler:

Jaden Smith, After Earth

Schlechteste Schauspielerin

Tyler Perry (als Frau verkleidet in "A Madea Christmas")

Schlechtester Nebendarsteller

Oscar + Goldene Himbeere

Top und Flop - in einem Star vereint

Sandra Bullock  2010 wird Sandra Bullock als schlechteste Schauspielerin für ihre Rolle der durchgeknallten "Mary" in "Verrückt nach Steve" mit einer Goldenen Himbeere bedacht. Nur einen Tag später kann sie den begehrten Goldjungen für ihre Leistung in "Blind Side" entgegennehmen.  Auch 2014 hat Bullock die Chance einen Oscar als beste Schauspielerin ("Gravity) mit nach Hause zu nehmen.
Al Pacino  Für "Der Duft der Frauen" wird Al Pacino 1993 als bester Hauptdarsteller mit einem Academy Award geehrt. An diesen Erfolg kann er jedoch nicht wieder anknüpfen und wird 2012 als schlechtester Nebendarsteller für "Jack und Jill" ausgezeichnet.
Halle Berry  Die Rolle der "Leticia Musgrove" in dem Filmdrama "Monster's Ball" hat Halle Berry international bekannt gemacht und bringt ihr 2002 als erste afro-amerikanische Schauspielerin den Oscar als beste Hauptdarstellerin. Für "Catwoman" kann sie 2005 allerdings nur den Anti-Oscar einheimsen.
Sofia Coppola  In dem Film ihres Vaters, "Der Pate - Teil III", bekommt Sofia Coppola eine kleine Rolle. Dafür wird sie 1991 als schlechteste Nebendarstellerin mit einem Razzie-Award bedacht. Die Schauspielrei hängt sie lieber an den Nagel und startet als erfolgreiche Drehbuchautorin und Regisseurin durch. 2004 gewinnt Coppola den Oscar in der Kategorie bestes Originaldrehbuch für "Lost in Translation".

11

Will Smith, After Earth

Schlechteste Nebendarstellerin

Kim Kardashian, "Tyler Perry"s Temptation

Schlechtester Regisseur

Die 13 Menschen, die "Movie 43" inszenierten

Schlechtestes Drehbuch

Die 19 Menschen, die "Movie 43" schrieben

Schlechtestes Film-Duo

Jaden und Will Smith, "After Earth"

Schlechtestes Remake

"Lone Ranger"

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