Joker gespart, Geld verzockt: "Wer wird Millionär"-Kandidatin hadert mit TV-Auftritt

"Wer wird Millionär"-Kandidatin Alicia Joester verschätzt sich und lässt vier Joker liegen. In einem langen Statement äußert sie sich zu ihrem TV-Auftritt. 

Alicia Joester hatte bei "Wer wird Millionär" Großes vor.

Mit viel Geld oder gar der Million ging diese Kandidatin von Günther Jauch und seiner Sendung "Wer wird Millionär" nicht nach Hause. Aber immerhin hatte sie noch alle ihre vier Joker im Gepäck. Ein wahrlich schwacher Trost. Da halfen vermutlich auch die 500 Euro nicht, die ihr nach Beantworten der 4000-Euro-Frage blieben.

"Wer wird Millionär"? Alicia Joester zunächst nicht

Alicia Joester, 23, träumte, so berichtet sie auf ihrem YouTube-Kanal, seit mehr als fünf Jahren von der Teilnahme in der beliebten Quizshow. Jahrelang hatte sie sich akribisch darauf vorbereitet. Doch am Ende ging sie geradezu unter. Ein Umstand, der ihr selbst schwer zu schaffen macht, und deren Ursache sie zu analysieren versucht.

Zu viel riskiert, tief gefallen

"Ich war die, die eben etwas doller geschminkt war und blond. Und ich hatte schon immer die Angst, dass ich eventuell als dumme Blondine abgestempelt werden könnte, und ich das absolut nicht bin." Nun wird man sie sich nicht gleich als "dumme Blondine" abstempeln, nur weil sie sich bei einer Frage verzockt hat. Doch gerade dieses Zocken wurmt sie im Nachhinein. "Vor Ort wurden wir gebrieft. Uns wurde Tausendmillionenmal gesagt, dass wir doch gerne zocken sollen (...) Aber das habe ich mir wohl ein bisschen zu sehr zu Herzen genommen."

Sie sei, laut eigener Aussage, einfach überzeugt von sich und ihrem Wissen gewesen und sah sich als sichere Kandidatin für die Eine-Million-Euro-Frage. Daher wollte sie nicht schon bei der niedrigen Gewinnstufe (4000 Euro) ihre Joker "verballern". Ein Fehler, wie sie schnell herausstellt. "Das tut richtig, richtig weh."

An der 4000-Euro-Frage gescheitert

Ihre einmalige Chance ist nun vertan. Übrigens: Die 4000-Euro-Frage lautete: "In welchem literarischen Werk herrscht die 'Kindliche Kaiserin'?" Die Antwortmöglichkeiten "Der Herr der Ringe" und "Der dunkle Turm" konnte sie, so resümiert sie im Video, direkt ausschließen. Zwischen "Die Chroniken von Narnia" und "Die unendliche Geschichte" entschied sie sich leider für Ersteres - und lag damit, wie gesagt, falsch.

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©Brigitte / Gala

"Der Fakt, dass ich jetzt als dumme Blondine im Fernsehen rüberkommen könnte für so viele, tut mir einfach mehr weh, als dass ich die Chance auf so viel Geld hatte." Immerhin: Sie erkennt an, dass es weitaus schlimmere Schicksale in der Welt gibt. Ihre Enttäuschung ist dennoch gut nachvollziehbar.

Verwendete Quellen: RTL, YouTube

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