Unser Lied für Lissabon: Michael Schulte ist unsere ESC-Hoffnung

Auf ihm ruhen nun alle musikalischen Hoffnungen: Michael Schulte wird Deutschland beim Eurovision Song Contest in Lissabon vertreten.

Deutschland hat seinen Vertreter für den Eurovision Song Contest in Lissabon gefunden: Michael Schulte (27) wird in Portugal beim ESC antreten. Der 27-jährige Wahl-Hamburger holte sich mit seinem sehr persönlichen Song "You Let Me Walk Alone" sowohl von der internationalen Experten-Jury als auch von den TV-Zuschauern und dem 100-köpfigen Europa-Panel jeweils die Höchstpunktzahl von zwölf Punkten. Mit einem lockeren "Ich will" nahm er den Sieg und damit die Teilnahme am ESC-Finale am 12. Mai in Lissabon an. Ein neuer "Andreas-Kümmert-Moment" blieb damit zum Glück aus.

Sehr enttäuschend verlief der Abend hingegen für die aktuelle "The Voice"-Gewinnerin Natia Todua (21). Ganz in Weiß stand sie mit ihrem Song "My Own Way" auf der Bühne. Doch wie ihr Outfit blieb auch ihr Auftritt blass. Das Potenzial ihrer rauen Stimme blitzte zwar ab und an auf, doch insgesamt konnte die gebürtige Georgierin nicht überzeugen. Das sah auch die dreigeteilte Jury so und wählte sie auf den letzten Platz. Auch die fünf Jungs von voXXclub konnten die Experten sowie das ESC-Panel nicht wirklich mit ihrem Song "I mog Di so" überzeugen. Sechs beziehungsweise fünf Punkte gab es hier. Von den TV-Zuschauern wurde die Alpenland-Kombo immerhin mit der zweithöchsten Wertung (zehn Punkte) bedacht. Doch das half nichts mehr.

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Michael Schulte muss nun den deutschen ESC-Fluch brechen

Ivy Quainoo (25), die erste Siegerin der Casting-Show "The Voice of Germany", galt im Vorfeld für viele als Favoritin. So auch für Rea Garvey, der im Interview mit spot on news noch von ihr schwärmte: "Sie hat eine unglaubliche Stimme. Sie ist einfach Wahnsinn." Mit ihrem Song "House Of Fire" konnte die Berlinerin, die in New York ein Schauspielstudium absolviert hat, bei der Jury allerdings kein Feuer entfachen. Der 28-Jährige Ryk trug mit "You And I" am Klavier zwar ein sehr gefühlvolles Lied vor. Beim ESC hätte er damit aber sicher ohnehin keine Chance gehabt.

Neben dem Sieger Michael Schulte konnte am ehesten noch der junge Münchner Xavier Darcy (23) überzeugen. Der Vollblutmusiker mit britischen und französischen Wurzeln holte sich im Abschluss-Ranking den zweiten Platz. Sein rockiger Song "Jonah" hätte für Lissabon durchaus Potential gehabt. Auch wenn seine hibbelige Bühnen-Performance eher an einen Weihnachtswichtel auf Speed als an einen Rockstar erinnerte. Sei's drum, am Ende führte kein Weg an Michael Schulte vorbei. An ihm liegt es nun, in Lissabon den deutschen ESC-Fluch der vergangenen Jahre zu brechen.

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