Nach dem TV-Eklat: Streithähne legen nach: Maischbergers Entschuldigung reicht nicht

Wolfgang Bosbach hatte sich beim "Maischberger"-Talk mit Jutta Ditfurth in den Haaren - und verließ daraufhin die TV-Sendung. Jetzt haben die Protagonisten nachgelegt

Wolfgang Bosbach und Jutta Ditfurth kamen bei der Bewertung der G20-Krawalle nicht auf einen Nenner. Während Bosbach beim "Maischberger"-Talk vor allem die linken Chaoten verantwortlich machte, verwies Ditfuth ihrerseits auf die unangemessene Polizeigewalt. Nach der Studio-Flucht von CDU-Politiker Bosbach haben die Streitparteien jetzt nachgelegt.

Wolfgang Bosbach legt nach

Wolfgang Bosbach war auch nach der Sendung wenig versöhnlich. Gegenüber "Bild" gab er an, dass er einzig bereue die Sendung nicht schon früher verlassen zu haben. Zudem wolle er auch weiterhin in Talkshows zu Gast sein - allerdings nur, wenn Jutta Ditfurth nicht in der Runde sitzen würde. 

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Jutta Ditfurth kontert

Diese wiederum lässt auf Twitter Dampf ab. Für sie ist klar, dass Bosbachs Abgang in erster Linie von der vermeintlichen Polizeigewalt beim G20-Gipfel ablenken sollte und er kein wirkliches Interesse daran hatte, sich mit den Vorgängen inhaltlich auseinanderzusetzen. Sie schreibt unter anderem: "Es war klar, das #Bosbach und Lenders verhindern wollten: 1. Kritik an Polizeigewalt 2. differenzierte Darstellung von #noG20 #maischberger".

Sandra Maischberger entschuldigt sich

Moderatorin Sandra Maischberger hingegen hatte Jutta Ditfurth nach Wolfgang Bosbachs Abgang gebeten, ebenfalls die Talk-Runde zu verlassen. Diese weigerte sich jedoch und blieb sitzen. Für den angedachten Rausschmiss hat sich Maischberger jetzt via Facebook bei der ehemaligen Politikerin der "Grünen" entschuldigt: "Ich möchte mich ausdrücklich bei Frau Ditfurth für den Versuch entschuldigen, sie aus der Sendung komplimentieren zu wollen. Das war eine unüberlegte Kurzschlussreaktionen, getrieben von dem Wunsch, in der Sendung den Ausgleich der Seiten wiederherzustellen. Es war ein Fehler den ich bedauere".

Facebook-Posting von Sandra Maischberger.


Entschuldigung reicht nicht

Jutta Ditfurth ihrerseits sagte gegenüber dem Readaktionsnetzwerk Deutschland zu der Entschuldigung der Talkshow-Gastgeberin: "„Sie müsste sich auch dafür entschuldigen, dass ich dann kein Wort mehr sagen durfte“.
Das Netz arbeitet die Ereignisse derweil nach streng humoristischen Gesichtspunkten auf.

#BosbachLeavingThings

Gepostet von Shahak Shapira am Donnerstag, 13. Juli 2017
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