Trailer: "Stromberg – Der Film"

Kultserie goes Kinoleinwand: Christoph Maria Herbst verwandelt sich wieder in sein Alter Ego "Stromberg". Seine Abteilung Schadensregulierung fährt auf Betriebsausflug, doch der geht ganz schön schief

Trailer: "Stromberg – Der Film"

"Firmenfeiern sind wie das letzte Abendmahl. Immer zu wenig Weiber, das Essen ist schlecht und am Ende gibt’s Ärger." Seit Januar 2012 haben wir diese und andere Weisheiten von "Stromberg" (Christoph Maria Herbst) schmerzlich vermisst. Dann nämlich flimmerte die vorerst letzte Folge der vielfach ausgezeichneten Kultserie über die heimischen TV-Geräte. Jetzt geht die Story um die Abteilung Schadensregulierung der "Capitol Versicherung AG" endlich weiter – im Kino.

Für die Finanzierung des Films sorgten zum großen Teil die Fans der "ProSieben"-Produktion selbst: Ende 2011 sammelten sie innerhalb einer Woche mittels Crowdfunding über eine Million Euro. Und lösten damit den Startschuss für das Filmprojekt: Die Produktionsfirma "Brainpool" stieg mit ins Boot. Das Ergebnis ist ab dem 20. Februar 2014 in den deutschen Kinos zu sehen und verspricht ein Kinovergnügen der etwas anderen Art.

Zur Feier des 50-jährigen Bestehens der "Capitol Versicherung AG" macht sich "Stromberg" mit seinen Mitarbeitern aus der Schadensregulierung auf den Weg in ein Landhotel. Mit dabei sind Mobbingopfer "Ernie" Heisterkamp (Bjarne Mädel), Lieblingskollegin Jennifer (Milena Dreißig) und das verheiratete Kollegenpaar Ulf und Tanja (Oliver K. Wnuk und Diana Staehly) samt Pflegesohn. Eigentlich soll der Ausflug die Moral in der Abteilung heben – die aber vor der Schließung steht, wie "Stromberg" kurz zuvor erfahren hat.

Kein "Stromberg" ohne "Ernie". Bjarne Mädel probt mit dem Chor der Abteilung Schadensregulierung.

Sein Plan, diese aufzuhalten: sich auf der Jubiläumsfeier bis in die Konzernzentrale hochschleimen und von dort aus die Zügel selbst in die Hand nehmen. Blöd nur, dass "Ernie" eine ähnliche Idee hat. Zwischen beiden entbrennt ein erbitterter Streit. "Büro ist Krieg, und den gewinnt man nicht bei der Heilsarmee", weiß schließlich "Stromberg". Bei einer seiner auffällig-unauffälligen Spionage-Aktionen in der Chefetage fördert er außerdem schmutzige Geheimnisse zutage und muss sich entscheiden: aufdecken oder doch deckeln?

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