Toni Kroos: Große Emotionen in seiner Doku

Fußballer Toni Kroos zeigt sich im Dokumentarfilm "Kroos" privat wie nie. Es gibt große Emotionen zu sehen und auch Tränen fließen.

Toni Kroos mit seinen Kindern im Dokumentarfilm "Kroos"

Der deutsche Fußballnationalspieler Toni Kroos (29), der beim spanischen Verein Real Madrid unter Vertrag steht, ist nicht gerade dafür bekannt, auf dem Rasen große Emotionen zu zeigen. Das Sprücheklopfen überlässt er anderen. In Interviews wirkt er stets sachlich nüchtern, als "Ice Man" wird er durchaus bezeichnet. Im Dokumentarfilm "Kroos", der ab 4. Juli in den deutschen Kinos zu sehen ist, zeigt sich der 29-Jährige nun von seiner emotionalen Seite. Er gewährt private Einblicke in sein Familien- und Seelenleben. Das erwartet Fans.

Berufliche Stationen

"Kross" beleuchtet zum einen - ganz klassisch - die Karriere des Fußballers, seine Anfänge beim Greifswalder SC und Hansa Rostock, der Wechsel zum FC Bayern München, das Leihgeschäft mit Bayer 04 Leverkusen, die Rückkehr nach München, der Transfer zu Real Madrid sowie den Gewinn der Weltmeisterschaft mit der Deutschen Fußballnationalmannschaft im Jahr 2014. "Ich vertraue auf mich", sagt Toni Kroos selbstbewusst. Arrogant wirkt das im Film keineswegs. Und wer hat schon gewusst, dass er seine Fußballschuhe immer selbst putzt?

Sarah Knappik

"Das war einfach nur Selbstschutz"

Sarah Knappik
Sarah Knappik war 2011 beim RTL-"Dschungelcamp" eine der schillerndsten Kandidatinnen.
©Gala / Brigitte

Viele seiner Wegbegleiter kommen zu Wort, darunter ehemalige Trainer wie Jupp Heynckes und Pep Guardiola sowie FC-Bayern-Präsident Uli Hoeneß und Ex-Bayern-Sportvorstand Matthias Sammer. Kroos' Bilanz zu seiner Zeit beim deutschen Rekordmeister fällt eher ernüchternd aus. Hinzukommen Stimmen seiner aktuellen Teamkollegen bei Real Madrid und Trainer Zinédine Zidane. Sogar Sänger Robbie Williams schwärmt von Toni Kroos. Doch auch wenn sein sportlicher Werdegang, die Tief- sowie Höhepunkte, ausführlich geschildert werden, so bleiben vor allem die privaten Szenen in Erinnerung.

Der Familienmensch

Es sind die Interviews mit seinen Eltern, Birgit und Roland Kroos, mit Bruder Felix sowie Ehefrau Jessica, die unter die Haut gehen. "Kroos" zeigt den Fußballer von seiner emotionalen Seite. Er selbst sagt im Film, dass er nicht gut über Gefühle sprechen könne. Wie heißt es so schön? Bilder sagen mehr als tausend Worte. Das trifft auch bei Toni Kroos zu. Es fließen Tränen bei der Hochzeit mit Jessica - auf der er sogar gesungen hat - und wenn er mit seinen Kindern im Pool spielt, dürfte jedem das Herz aufgehen.

Man erfährt, wie sich Toni und seine Frau kennengelernt haben und dass sie lieber in ihrem Haus in Spanien Zeit mit ihren Kindern verbringen, anstatt auszugehen. Toni Kroos spricht zudem über seine durchaus nicht immer leichte Beziehung zu seinem Vater, der in jungen Jahren für ihn mehr Trainer als Vaterfigur war. Sein Herzensprojekt, die Toni Kroos Stiftung, darf ebenfalls nicht fehlen.

Fazit

"Kroos" liefert intime Einblicke in das Seelenleben eines Ausnahme-Sportlers. Toni Kroos zeigt sich von einer ganz anderen Seite, privat und schonungslos ehrlich wie nie. Ein Muss für alle Fans.

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