Tom Wlaschiha: "Arya darf auf keinen Fall sterben"

Schauspieler Tom Wlaschiha verrät, wer sein Lieblings-Charakter bei "Game of Thrones" ist und wer auch in der neuen, fünften Staffel auf keinen Fall sterben darf

Der "Tatort: Borowski und die Kinder von Gaarden" vereinte am Sonntag mit , 34, und , 41, zwei Stars, die Fantasy-Fans auch aus der Erfolgsserie "Game of Thrones" kennen. Dort geht es für Tom Wlaschiha als mysteriöser Killer Jaqen H'ghar am 12. April in der fünften Staffel weiter. Der Nachrichtenagentur "spot on news" hat er ein paar Geheimnisse verraten.

Herr Wlaschiha, Sie spielen im "Tatort" an der Seite von Sibel Kekilli, die genau wie Sie auch in der Hit-Serie "Game of Thrones" mitgespielt hat. Gab es irgendwelche Anekdoten über Ihre Erfahrungen am Set?

Tom Wlaschiha: Ja, wir haben uns viel darüber unterhalten. Beim "Game of Thrones"-Dreh haben wir uns ja nicht vor der Kamera getroffen, weil unsere Charaktere in unterschiedlichen Erzählsträngen vorkommen. Wir haben uns aber einmal kurz getroffen, als ich gerade abreisen wollte und sie ankam. Wir haben beim Dreh jetzt aber endlich ausgiebig Zeit gehabt, unserer Spekulationen und Theorien über den Fortgang der Story auszutauschen.

Sie sind also beide Fans der Serie?

Wlaschiha: Ja klar.

Wer darf Ihrer Meinung nach auf keinen Fall sterben?

Wlaschiha: Aus völligem Eigennutz würde ich sagen: Arya. Sie darf auf keinen Fall sterben, weil ihre Geschichte ja sehr eng mit meiner verbunden ist. Es ist aber tatsächlich so, dass niemand von uns weiß, wie es weitergeht. Die Serie ist ja jetzt dort angekommen, wo die Bücher aufhören. Es gibt noch kein weiteres Original-Material. Außer den Produzenten weiß niemand, wer stirbt und wer nicht. Das macht die ganze Sache natürlich ausgenommen spannend.

Game of Thrones

Hätten Sie diese Schauspieler erkannt?

In ihrer Rolle als "Daenerys Targaryen" hat Emilia Carke eine kalte, kriegerische Ausstrahlung. Mit weißblonden Locken und hellem Teint gibt sie in Game of Thrones die Mutter der Drachen. Privat sah sie ihrem Seriencharakter bisher allerdings nicht wirklich ähnlich...
Im wahren Leben ist Emilia Clarke kaum wieder zu erkennen. Von Natur aus trägt sie brünettes Haar und setzt auf einen sonnengeküssten Teint. Auf dem roten Teppich erscheint sie meist glamourös und in romantischen Looks.
"Mutter der Drachen, triff Emilia. Emilia, triff die Mutter der Drachen. Wenn ihr eure Augen zusammenkneift könnt ihr uns nicht auseinanderhalten" schreibt die Schauspielerin zu diesem Selfie auf Instagram. Im Oktober starten die Dreharbeiten zur achten Staffel von "Game of Thrones" und man könnte vermuten, dass Clarke keine Lust mehr hat wie bisher eine Perücke hat. 
Kit Harrington

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Es gibt auch viele Fieslinge, denen man den Tod eher gönnen würde, wer sollte denn sterben?

Wlaschiha: Von mir aus niemand! Die negativen Figuren sind doch meistens die interessanteren. Ich fand zum Beispiel auch Geoffrey toll. Vor allem, wenn man den Schauspieler dahinter kennt. ist so ein netter und sensibler Typ. Er hat das absolute Gegenteil von sich selbst gespielt.

Auf was dürfen wir uns in Bezug auf Arya und Jaqen H'ghar freuen?

Wlaschiha: Dazu kann ich leider noch nichts sagen, sonst bin sicher ich der Nächste, der den Serientod sterben muss.

Sind Sie ein Fantasy-Fan?

Wlaschiha: Nicht unbedingt, für mich ist "Game of Thrones" auch mehr Shakespeare als Fantasy. Es gibt dort ja kaum etwas Übernatürliches. Die Geschichte ist sehr auf alle Facetten des Menschseins runtergebrochen. Dass man Menschen beim Intrigieren zuschauen kann, ist meiner Meinung nach auch der Grund für den Erfolg der Serie.

Ihre andere Serie, "Crossing Lines", ist genau wie "GoT" eine internationale Produktion. Was schätzen Sie an Ihrer Heimat Berlin?

Wlaschiha: Im Gegensatz zu anderen Großstädten ist Berlin einfach ein großes Dorf. Es ist sehr international, aber auch entspannt. London ist beispielsweise unheimlich stressig. In Berlin kann ich immer wieder gut Kraft tanken und entspannen.

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