Tom Petty: Familie stellt sich gegen Donald Trump

Donald Trump ließ beim Wahlkampf-Auftakt den Tom-Petty-Klassiker "I Won't Back Down" spielen. Ganz zum Missfallen der Witwe des Künstlers.

Tom Petty während eines Konzerts in Pittsburgh im Jahre 2008.

Bei der ersten großen Wahlkampfveranstaltung von Donald Trump (74) in diesem Jahr dröhnte der Tom-Petty-Klassiker "I Won't Back Down" über die Hallen-Mikrofone in die Ohren des Publikums in Tulsa/Oklahoma. Die Witwe des verstorbenen Musikers (1950-2017), Jane Petty, veröffentlichte nun einen Brief gemeinsam mit anderen Familienmitgliedern via Facebook und zeigte sich über die Verwendung des Songs empört. Das Lied handele von ihrer Familie und solle nicht verwendet werden, "um eine Kampagne voranzutreiben, die zu viele Amerikaner und den gesunden Menschenverstand zurücklässt".

Ihr Ehemann stehe gegen Rassismus und Diskriminierung jeder Art. "Tom hat den Song für Außenseiter, für normale Menschen und für Jedermann geschrieben", heißt es. Man wolle klar machen, dass jeder denken und wählen solle, wie er möchte. Dennoch wolle sich die Familie von Trump und seiner Kampagne distanzieren. Man glaube an Amerika und an die Demokratie, Trump würde diese Ideale aber nicht vertreten. Es habe keine Erlaubnis für Trump gegeben, Klage auf Unterlassung sei bereits eingereicht.

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Bereits vor der Petty-Familie setzten sich zahlreiche Künstler, deren Hinterbliebenen oder deren Managements gegen die Verwendung ihrer Songs von Donald Trump zur Wehr. So ist bekannt, dass unter anderem keine Titel von Elton John, Prince, Aerosmith, R.E.M., Adele, The Rolling Stones, Guns N' Roses, Rihanna, Neil Young, Pharrell Williams, Queen und Earth Wind and Fire bei den Trump-Auftritten gespielt werden sollen.

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