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Til Schweiger Rückkehr in die "Lindenstraße"

Andrea Spatzek, Til Schweiger
Andrea Spatzek, Til Schweiger
© WDR/Steven Mahner
Vor 25 Jahren stieg "Jo Zenker" alias Til Schweiger ins Auto und war weg. Die unerwiderte Liebe zu "Gaby" ließ ihn aus der "Lindenstraße" flüchten. Nun kehrt der erfolgreiche Schauspieler und Regisseur an den Ort zurück, an dem seine Karriere begann

Til Schweiger kann kaum hinschauen, als ihm seine alten Szenen aus der "Lindenstraße" vorgespielt werden. In der ARD-Kultserie begann der erfolgreiche Schauspieler und Regisseur 1990 als "Jo Zenker" seine Karriere. Nach nur zwei Jahren stieg er aus. "Jo" verließ die "Lindenstraße", weil Stiefmutter "Gaby" (Andrea Spatzek) seine Liebe nicht erwiderte.

Til Schweiger guckt lieber weg

Nun kehrt Til Schweiger zurück zu seinen Anfängen. In der WDR-Sendung "Ich stelle mich" (Sonntag, 11. Juni, 21:45 Uhr) führt ihn Moderatorin Sandra Maischberger an seine alte Wirkungsstätte. In einem Vorabausschnitt ist zu sehen, wie er sich beim Anschauen seiner damaligen Schauspielkunst windet. "Ich kann mir das nicht angucken, weil ich das damals schon so furchtbar fand. Nicht die 'Lindenstraße', aber das, was ich da gemacht habe", befindet der 53-Jährige, der mittlerweile auch eigene Drehbücher schreibt. "Man durfte seinen Text auch nicht ändern, man musste das genauso aufsagen, wie das Leute geschrieben haben."

Sandra Maischberger überrascht ihn

Maischberger gibt Schweiger nun die Chance "Gaby Zenker" in der "Lindenstraße" endlich mit seinen eigenen Worten zu bezirzen.

Die Moderatorin überrascht ihn mit einem Setbesuch der Kultserie, wo "Gaby" immer noch hinterm Bäckereitresen steht. Als "Jo" soll er sich ihr nun nach 25 Jahren wieder nähern. "Wir waren bis zuletzt nicht sicher, wie Til Schweiger auf unseren 'Überfall' reagieren würde", sagte Sandra Maischberger der "Bild"-Zeitung. "Was dann passierte, zeigt: der 'Lindenstraße' ist eine große Liebesgeschichte verloren gegangen."

Schweiger: "Die Partei, die ich vorbehaltlos wählen würde, die gibt es nicht"

In der WDR-Show stellt sich Til Schweiger nicht nur seiner alten Serien-Liebe. Laut dem Sender kommen auch Wegbegleiter, die ihn schon vor seiner Schauspielkarriere kannten, eine Filmkritikerin und eine Exfreundin des Schauspielers zu Wort.

Auf Facebook zeigt sich Schweiger immer wieder als politisch interessierter Mensch. Für die Politik seine Karriere sausen zu lassen, schließt er im Gespräch mit Maischberger allerdings aus: "Natürlich würde mich das reizen, aber mein Verstand sagt mir: Lass es sein! Die Partei, die ich vorbehaltlos wählen würde, die gibt es nicht."

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iwe Gala

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