René Casselly
© RTL / Stefan Gregorowius

René Casselly

René Casselly jr. wurde am 9. September 1996 als René Kaselowsky in die Zirkusfamilie Casselly geboren. Der ehemalige DSDS-Gewinner Ramon Roselly ist sein Cousin. René ist Zirkusartist in siebter Generation und wuchs in einem Wohnwagen auf. Seine Karriere beim Zirkus begann bereits, als er noch in den Kinderschuhen steckte: Im Alter von vier Jahren stand er zum ersten Mal mit einem Pony in der Manege. Seinen ersten großen Auftritt hatte er nur zwei Jahre darauf bei einem Zirkusfestival in Rumänien. 2012 gewann er gemeinsam mit seiner Familie den Clown d'Or-Award als bester "Circus Act" auf dem "Festival du Cirque de Monte-Carlo", auf den noch weitere Preise folgen sollten, bis er 2019 seine Zirkus-Laufbahn beendete. 
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René Casselly

Seine Odyssee bei "Ninja Warrior"


René Casselly nahm erstmals 2017 an der Show "Ninja Warrior Germany" teil und schaffte es direkt ins Finale, musste sich letztendlich aber mit dem zweiten Platz begnügen. Dafür gewann er mit seinem Team "Magic Monekys" im selben Jahr den Titel von "Team Ninja Warrior Germany". In den darauffolgenden Jahren trat er stets in beiden Shows an, bis er 2021 endlich den Sieg holte und zum "Ninja Warrior" gekürt wurde. Seine Leidenschaft für die Spielshow mit verschiedenen Parcours ging sogar so weit, dass er 2019 an der japanischen Variante "Sasuke" teilnahm – und auch diese gewann. 2022 schlägt er allerdings einen anderen Weg ein und schwingt bei "Let's Dance" das Tanzbein.


Kontroverse um seinen Elefantenpark


Sein Familienzirkus stand wegen seiner Nummern mit Elefanten lange unter Kritik. Tierschutzorganisationen wie PETA prangerten den Umgang mit den wilden Tieren an. Zudem seien 2020 während eines Transports zwei Elefanten ums Leben gekommen, wie die Non-Profite-Organisation Pro Wildlife berichtete. Die genauen Todesumstände bleiben nach wie vor unklar.


Mit dem Preisgeld von seinem "Ninja Warrior"-Sieg erbaute er den "Kimba Elefánt Park" in Ungarn, in dem alte Zirkuselefanten ihren Ruhestand verbringen. Doch auch dort soll noch Dressur betrieben werden, was Tierschützer:innen missbilligen. Auf seinem Instagram-Account, auf dem sich René "Elephantboy" nennt, postet er häufig Videos, in denen er Kunststücke mit den Tieren macht – und erntet dafür negative Kommentare.