The Rolling Stones: Sind die Rock-Opas ihren Fans zu teuer?

Noch immer gibt es Tickets für die zwei Deutschlandkonzerte der Rolling Stones. Haben die Fans keine Lust mehr auf die Rock-Opas?

Wer Mick Jagger und die Rolling Stones live sehen will, muss viel Geld hinblättern

Im Juni kommen die Rolling Stones ("Havana Moon") in der Verlängerung ihrer "No Filter"-Tour für zwei Konzerte erneut nach Deutschland. Nachdem sie im vergangenen Jahr Hamburg, München und Düsseldorf beglückt hatten, geben sie sich nun in Berlin (22.06.) und Stuttgart (30.06.) die Ehre. Doch während 2017 die drei Konzerte innerhalb von vier Tagen ausverkauft waren, sind diesmal eine Woche nach Vorverkaufsstart noch immer viele Tickets erhältlich. Haben die Rock-Opas an Anziehungskraft verloren?

Das wäre wohl vermessen zu sagen. Vielen Fans dürften die Karten für und Co. schlichtweg zu teuer sein. Selbst die günstigsten Tickets für Stuttgart und Berlin lagen bei jeweils 148 bzw. 112 Euro. Diese Kategorien sind natürlich längst vergriffen. Zum Vergleich: Letztes Jahr gab es Tickets immerhin schon ab 60 Euro. Wer jetzt noch Karten kaufen will muss für Stuttgart zwischen 181 Euro (Sitzplatz Tribüne) und 499 Euro (Sitzplatz Innenraum) zahlen. In Berlin sind noch Sitzplatzkarten für die Tribüne zwischen 181 und 239 Euro verfügbar.

Bei diesen Preisen ist es verständlich, dass der normale Fan sich vielleicht lieber eine DVD von einem Stones-Live-Konzert für einen Bruchteil des Preises im heimischen Wohnzimmer anschaut.

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