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"Tatort" Darum meidet Harald Krassnitzer das Internet

"Tatort"-Kommissar:innen Adele Neuhauser und Harald Krassnitzer
"Tatort"-Kommissar:innen Adele Neuhauser und Harald Krassnitzer.
© rbb/ORF/Ali Schafler
"Tatort"-Schauspieler Harald Krassnitzer ist digital kaum zu finden. In einem Interview verrät er, warum das so ist.

"Tatort"-Darsteller Harald Krassnitzer, 61, gehört mit seiner Rolle des Moritz Eisner zu den beliebtesten "Tatort"-Kommissar:innen. Das ergab eine Umfrage der ARD. Zum Ergebnis können die Fans ihm allerdings nicht auf Instagram und anderen Plattformen gratulieren, denn der Schauspieler meidet das Internet. Warum das so ist, erzählt er im ARD-Interview.

"Tatort"-Schauspieler Krassnitzer: "Ich mache viel analog"

In der "Tatort"-Folge "Alles was recht ist", die am Sonntag, 3. April 2022, im Ersten ausgestrahlt wird, führt Kommissar Eisner ein makabres Experiment durch: Er nutzt das Handy eines Mordopfers, um mithilfe einer Gesichtsmanipulation des Toten dessen Face-ID zu entsperren. Die Face-ID ist eine beliebte – und teils umstrittene – Sicherung des Handys. Auf die Frage, wie er selbst sein Handy und andere Geräte schützt, antwortet Krassnitzer: "Ich meide das Internet, wo es geht, und mache viel analog, wie etwa Zeitung lesen." Sollte er eine E-Mail erhalten, deren Absender er nicht kenne, lösche er sie sofort und bewege sich generell auch nicht auf Internetseiten, die seine Zweifel wecken würden.

"Bei mir herrscht der strukturierte Wahnsinn"

Der Schauspieler gewährt einen weiteren Einblick in sein Privatleben – beziehungsweise auf seinen Schreibtisch, auf dem "der strukturierte Wahnsinn" herrschen soll. "Als Außenstehender würde man keine sinnstiftende Ordnung entdecken", gibt der "Tatort"-Darsteller zu. Doch er selbst würde sich auskennen und "den Durchblick" haben – das Geheimnis seiner Ordnung sei die scheinbare Unordnung, so Krassnitzer. Über das gute Umfrageergebnis seiner Figur und das seiner Kollegin Adele Neuhauser, 63, freue sich der Darsteller sehr und bezeichnet es als "ehrenvolle Auszeichnung". Er freue sich genauso darüber, dass man der Linie des Wiener "Tatort" treu geblieben sei, spannende Geschichten erzähle – und dabei den Humor nicht verliere, wie das Experiment mit dem Handy des Mordopfers zeige.

Verwendete Quellen: ARD

Gala

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