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Tatort: Zorn Gottes Wie gefährlich sind Schleuser?

Tatort, Zorn Gottes, Wotan Wilke Möhring, Franziska Weisz
"Tatort: Zorn Gottes" mit Wotan Wilke Möhring und Franziska Weisz
© NDR/Marion von der Mehden
Der "Tatort: Zorn Gottes" handelt auch von Schleuseraktivitäten mit tragischen Folgen. Eine Problematik, die durch die aktuelle Flüchtlingsbewegung weiter an Bedeutung gewinnt

Im "Tatort: Zorn Gottes" wird dem Zuschauer auch die Allmacht der Schleuserbanden in Deutschland vor Augen geführt. Der Fall, mit dem es Julia Grosz (Franziska Weisz) und Thorsten Falke (Wotan Wilke Möhring) zu tun haben, endet schließlich in einem Blutbad im Krankenhaus. Das wirft die Frage auf, was hinter der Problematik steckt?

Schleuserbanden im Einsatz

Durch die aktuelle Flüchtlingswelle ist auch das Geschäft der Schleuserbanden lukrativ wie nie. Die Schleuser kommen dabei oftmals aus den Herkunftländern der Flüchtlinge und begleiten diese bis ins Zielland - oder sie organisieren die Flucht ab einem Transitland. Kommen die Schleuser aus dem eigentlichen Zielland, nutzen sie einheimische Kontakte, um Flüchtlinge ins Land zu bringen. Tragische Todesfälle aufgrund von unmenschlichen Transportbedingungen sind immer wieder die Folge. Um diese beklagenswerten Zustände zu verändern, müssen zunächst die eigentlichen Fluchtursachen gemindert werden, damit Menschen nicht mehr bereit sind, diese gefährlichen Qualen auf sich zu nehmen.

Ein erfahrener Regisseur am Werk

Diese ernste Thematik ist bei Regisseur Özgür Yıldırım in guten Händen, denn er kennt sich mit filmischer Interkulturalität bestens aus. Sein Debüt "Chiko" mit Moritz Bleibtreu und Fahri Ogün Yardım wurde dabei vielfach prämiert. Zudem hat er Stallgeruch, denn er führte bereits 2013 Regie beim NDR-Tatort "Feuerteufel". Außerdem bekleidete er die Rolle des Süleyman Seker in "Tschiller: Off Duty".

tbu Gala


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