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Tatort: Wofür es sich zu leben lohnt Die "Witwen" von Rainer Maria Fassbinder (†)

"Tatort: Wofür es sich zu leben lohnt"
"Tatort: Wofür es sich zu leben lohnt"
© SWR/Patrick Pfeiffer
Im "Tatort: Wofür es sich zu leben lohnt" kommt es zu einer Schauspielerinnen-Reunion der besonderen Art, denn vier Musen der verstorbenen Regielegende Rainer Maria Fassbinder (†) treffen aufeinander

Der "Tatort: Wofür es sich zu leben lohnt" ist die letzte Folge mit Schauspielerin Eva Mattes als Kommissarin Eva Blum. Im Finale gibt es ein filmhistorisches Schmankerl der ganz besonderen Art, denn mit Hanna Schygulla, Margit Carstensen, Irm Hermann und Eva Mattes kommen vier Musen der verstorbenen Regielegende Rainer Maria Fassbinder (†) wieder zusammen.

Ein Hauch von Fassbinder im "Tatort: Wofür es sich zu leben lohnt"

Alle vier Schauspielerinnen standen im Jahr 1972 in Fassbinders Klassiker "Die bitteren Tränen der Petra von Kant" vor der Kamera. Knapp 35 Jahre später also die Wiedervereinigung auf unterschiedlichen Seiten der Gesetzgebung. Am Ende des "Tatorts" fliegen Hanna Schygulla, Irm Hermann und Margit Carstensen auf dem Bodensee in die Luft - und Eva Mattes quittiert ihren Job.

Enfant terrible der deutschen Filmlandschaft

Rainer Maria Fassbinder (†) war berühmt und berüchtigt für seine Exzesse. Seine Schaffenskraft war zudem enorm. Er verstarb mit 37 Jahren und hatte bis dato über 40 Filme abgedreht. Stets versammelte er ein festes Schauspielensemble um sich - zu dem auch die vier "Witwen" gehörten.
Der Regisseur starb am 10. Juni 1982 durch plötzlichen Herzstillstand, ausgelöst durch eine Mischung aus Kokain, Schlaftabletten und Alkohol, in seiner Münchner Wohnung.

tbu / Gala

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