Tatort: Viele Teams sind kein Problem

Jeder zweite Deutsche sieht hin und wieder eine "Tatort"-Folge. Davon behalten 82 Prozent den Überblick über die vielen Ermittler

Am kommenden Sonntag feiert das neue "Tatort"-Team aus Frankfurt Premiere: In der Episode "Kälter als der Tod" (Das Erste, 20:15 Uhr) werden Paul Brix (Wolfram Koch) und Anna Janneke (Margarita Broich) im Kommissariat nicht gerade mit offenen Armen empfangen - und gleich am ersten Tag mit dem schrecklichen Mord an einer ganzen Familie konfrontiert. Die Zuschauer werden die neuen Kommissare vermutlich freundlicher aufnehmen: Gut jeder zweite Deutsche (52 Prozent) sieht nach einer Forsa-Umfrage für das Magazin "stern" wenigstens hin und wieder eine Folge der ARD-Krimireihe. Von diesen 52 Prozent behalten demnach ganze 82 Prozent den Überblick bei den rund 40 Ermittlern. 17 Prozent stört es der Umfrage nach allerdings, dass es mittlerweile so viele Ermittler gibt - darunter aber nur zwei Prozent der jüngeren Zuschauer.

Tatort

Alle aktuellen Ermittlerteams im Überblick

Tatort Dresden
Heike Makatsch im "Tatort: Fünf Minuten Himmel"
Axel Milberg und Sibel Kekilli sind als Kieler Ermittlerduo Borowski und Brandt bei den Zuschauern beliebt. Bis zu neun Millionen schalten regelmäßig ein.
Sie lösen "Hauptkommissar Steier" in Frankfurt ab: Margarita Broich alias "Hauptkommissarin Anna Janneke" und Wolfram Koch alias "Hauptkommissar Paul Brix" ermitteln am 17. Mai 2015 zum ersten Mal in der ARD. Es gibt viel zu tun für die neuen Frankfurter Kommissare.

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Beim weiblichen Publikum scheint der "Tatort" insgesamt beliebter zu sein. Unter den Deutschen, die hin und wieder den Sonntagskrimi sehen, seien 56 Prozent Frauen, bei den Männern sind es 47 Prozent, so die "stern"-Umfrage. Gerne gesehen wird die Krimireihe demnach vor allem von den Ostdeutschen und den über 60-Jährigen (jeweils 62 Prozent). 48 Prozent gaben an, die ARD-Krimis nie zu schauen - 66 Prozent beträgt hier der Anteil der 14- bis 29-Jährigen.

Eine knappe Mehrheit der gelegentlichen "Tatort"-Zuschauer gab in der Umfrage zudem an, dass sie etwas vermissen würden, wenn es die Krimireihe nicht mehr gäbe. 48 Prozent von ihnen würden die Ermittler im Ersten nicht fehlen.

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