Tatort: Her mit der Marie!: Vier Fragen zum Sonntagskrimi aus Wien

Im "Tatort: Her mit der Marie!" spielt "Inkasso Heinzi" eine größere Rolle. Doch wer ist das? Und was ist mit Bibis Kult-Auto passiert?

"Das Leberkäs-Dilemma": Kommissarin Bibi Fellner (Adele Neuhauser) spricht mit dem Wiener Kleinkriminellen "Inkasso Heinzi" (Simon Schwarz)

Im "Tatort: Her mit der Marie!" (14.10., 20:15 Uhr, das Erste) haben es nicht nur die Kommissare Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) und Bibi Fellner (Adele Neuhauser) schwer mit der Verbrecherjagd, auch "Inkasso Heinzi" lässt der Fall nicht kalt. Doch wer ist der Wiener Kleinkriminelle eigentlich, der immer wieder im Wien-Krimi auftaucht. Die Antwort auf diese und weitere Fragen gibt es hier.

Wer ist "Inkasso Heinzi"?

Der Wiener Kleinkriminelle "Inkasso Heinzi" ist eine regelmäßig wiederkehrende Nebenrolle im österreichischen "Tatort"-Universum. In manchen Ausgaben wird nur über ihn gesprochen, weil er beispielsweise gerade wieder im Gefängnis sitzt, in anderen Folgen ist er zu sehen wie diesmal. Seinen ersten Auftritt hatte er im Mai 2011 in der Folge "Ausgelöscht". Verkörpert wird Bibi Fellners freundlich-naiver Kontakt ins Milieu von dem Wiener Schauspieler Simon Schwarz (47, Eberhoferkrimi-Verfilmungen).

Was ist mit Bibi Fellners Kult-Auto passiert?

"Inkasso Heinzi" verdankte Kommissarin Bibi Fellner übrigens auch ihren ungewöhnlichen Dienstwagen, den schwarzen Pontiac Firebird mit Flammen-Sonderlackierung. Erst passt sie auf ihn auf, als er ins Gefängnis musste, doch dann schenkt er ihr das Auto. Im "Tatort: Her mit der Marie!" fährt sie allerdings einen blauen Ford. Hat sie sich etwa von dem schrägen Kult-Auto getrennt? "Ja, leider hat der Pontiac ausgedient", bestätigt Schauspielerin Adele Neuhauser (59). Auch sie habe die Geschichte um dieses Auto besonders gemocht.

Warum passt der Song "Irgendwann bleib i dann dort ..." zum "Tatort"?

"Irgendwann bleib i dann dort ..." ist das bekannteste Lied der österreichischen Band S.T.S. Es erzählt von der Sehnsucht nach einem Leben im Süden, in Griechenland - Adele Neuhausers Heimat und der Sehnsuchtsort von "Inkasso Heinzi". Die Musiker aus der Steiermark werden neben Falco (1957-1998), Wolfgang Ambros (66), Rainhard Fendrich (63), Peter Cornelius (67), Georg Danzer (1946-2007) und der Band Erste Allgemeine Verunsicherung (seit 1977) zum Austropop gezählt.

Gibt es den Medizin-Tourismus nach Ungarn wirklich?

"Inkasso-Heinzi" erklärt im "Tatort", dass er auf dem Weg zu seinem Zahnarzt im ungarischen Sopron war. Doch gibt es diesen Medizin-Tourismus von Österreich nach Ungarn wirklich? Ja, meint Schauspieler Harald Krassnitzer (58): "Das scheint wohl in der Nähe der österreichischen Grenze immer noch zu florieren, weil da einige Sachen wie Implantate offenbar preiswerter sind", erklärt er. Obgleich sich der Tourismus inzwischen in Richtung Schönheitschirurgie verlagert habe. "In den Orten bei Sopron findet man neben Zahn-Ambulatorien inzwischen auch diverse Schönheitsfarmen", weiß Krassnitzer.

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