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Tatort: Durchgedreht Familientragödie mit realistischen Vorbildern

Tatort "Durchgedreht"
Tatort "Durchgedreht"
© WDR/Martin Valentin Menke
In der "Tatort"-Folge "Durchgedreht" tötet Gunnar Schwalb (Stephan Szász) Teile seiner Familie. Erschreckend, aber leider kommt dies auch in der Realität immer wieder vor

In der "Tatort"-Folge "Durchgedreht" kommt es zur Familientragödie, weil der sozialbenachteiligte Gunnar Schwalb (Stephan Szász) Teile seiner Familie tötet. Leider sind solche Fälle kein Hirngespinst, sondern kommen auch in der Realität immer wieder vor. Wir haben mal drei Beispiele rausgesucht, die für Schlagzeilen in Deutschland sorgten.

Der Fall Weimar

Am 7. August 1986 wurden die beiden Leichen der Schwestern Melanie und Karola Weimar gefunden. Die Kleinkinder lebten im hessischen Röhrigshof. Schnell verdächtigte die Polizei den Vater der beiden, bevor sich der Verdacht gegenüber Mutter Monika erhärtete. Sie wurde im Oktober 1986 verhaftet und vom Landgericht wegen Mordes zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt. Sie ging in Revision - doch kam erst im August 2006 wieder frei.

Familie Schulze aus Drage

Im Juli 2015 wird in der Elbe unweit des niedersächsischen Lauenburgs der Leichnam von dem 41-jährigen Familienvater Marco Schulze gefunden. Er hatte sich das Leben genommen. Bis zum heutigen Tag ist jedoch das Verschwinden seiner Ehefrau Sylvia und der gemeinsamen Tochter ungeklärt. Die Polizei geht davon aus, das Marco Schulze seine Familie getötet hat - letztendlich bleibt der Fall aber mysteriös und bis dato unaufgeklärt.

Dreifachmord von Ravensburg

Im bayerischen Ravensburg werden eine Frau und deren beiden Töchter tot aufgefunden - sie wurden ermordet. Der 53-jährige Stiefvater wird schließlich der Tat überführt. Als Motiv nannte er anhaltende Eheprobleme. Nur die fünfjährige Tochter überlebte die Katastrophe, weil die Ermittler noch rechtzeitig den Tatort erreichten.

tbu Gala

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