Tatort: Bombengeschäft: Welches Lied wird am Anfang gespielt?

Die Luftaufnahmen zu Beginn des neuen Köln-"Tatorts" werden von einem Song der Synthie-Pop-Band OMD untermalt. Worum geht es in dem Lied?

Der neue Köln-Krimi "Tatort: Bombengeschäft" (31. März, das Erste) beginnt mit Luftaufnahmen aus dem Zweiten Weltkrieg, die von dem Song "Enola Gay" (1980) der britischen Synthie-Pop-Band Orchestral Manoeuvres in the Dark (OMD, 1978-1998, seit 2006) untermalt werden. Anders als viele zur Zeit seiner Veröffentlichung dachten, bezieht sich das Stück nicht auf Homosexualität.

Stattdessen geht es in dem Antikriegssong um jenen US-amerikanischen Langstreckenbomber Boeing B-29 Superfortress, der am 6. August 1945 um 8.15 Uhr die Atombombe ("Little Boy") auf Hiroshima, Japan, abwarf. Auch der hieß, benannt nach der Mutter des Piloten, "Enola Gay". Die Explosion und ihre Folgen töteten rund 140.000 Menschen. Drei Tage nach diesem ersten Einsatz wurde eine weitere Atombombe über Nagasaki, Japan, abgeworfen. Noch heute leiden Menschen unter den Spätfolgen der Strahlung.

"Cirque du Soleil Paramour"

Backstage mit Anton Zetterholm und Ann-Sophie Dürmeyer

Anton Zetterholm und Ann-Sophie Dürmeyer mit Gala.de-Redakteurin Julia Nothacker (Jolla)
Achtmal in der Woche stehen Anton Zetterholm und Ann-Sophie Dürmeyer in "Cirque du Soleil Paramour" in Hamburg auf der Bühne.
©Gala

Der Song "Enola Gay" wurde ein internationaler Hit und gehört zu den Pop-Klassikern. Während der Eröffnungszeremonie der Olympischen Sommerspiele, die vom 25. Juli bis zum 12. August 2012 in London stattfanden, wurde das OMD-Stück ebenfalls gespielt.

Themen

Erfahren Sie mehr:

Star-News der Woche