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"Sturm der Liebe" Abschied vom "Fürstenhof": Das sagt Max Beier zum Ausstieg

Max Beier ist "Tobias Ehrlinger"  Tobias Ehrlinger führt die Familie an den Fürstenhof: Azubi Romy Ehrlinger ist seine Cousine und der will er einen Besuch abstatten. Doch aus der Stippvisite wird unerwartet ein längerer Aufenthalt, denn der angehende Feuerwehrmann wird - trotz eher mäßiger Fähigkeiten - als Handwerker vom Hotel engagiert. Dabei trifft Tobias sogar auf seine große Liebe Boris Saalfeld. Dessen Vater Christoph Saalfeld ist die Beziehung allerdings ein Dorn im Auge. Doch die Liebe zu Tobias ist stärker als jede Intrige und so schwören sich die beiden in einer romantischen Zeremonie am Fürstenhof ihr Jawort. Danach schlage Tobias und Boris ein neues Kapitel auf und ziehen nach Hamburg.  Max Beier ist war von Ende Juni 2018 bis Ende März 2019 bei "Sturm der Liebe" zu sehen. Es ist seine erste TV-Rolle. Zuvor sammelte er Erfahrung am Theater und als Kabarettist mit dem Programm "Beier und Hang".   Fun Fact: Beim Casting für die Rolle "Tobias Ehrlinger" ging Beier beim Küssen mit Kollege Florian Frowein so ran, dass für Frowein sofort klar war: "Der will die Rolle unbedingt". Geküsst, getan! 
Max Beier spielte von Folge  bis Folge die Rolle von "Tobias Ehrlinger"
© ARD/Christof Arnold
Die ARD-Serie "Sturm der Liebe" wird um einen Schauspieler ärmer: Max Beier wird in Folge 3110 seinen vorerst letzten Auftritt in seiner Rolle "Tobias Ehrlinger" haben. Gala sprach mit dem Schauspieler über den Grund für seinen Ausstieg, welche Kollegen zu Freuden wurden und, welchen Projekten er sich künftig widmen wird

"Sturm der Liebe"-Fans erwartet im März der Ausstieg von Max Beier, 26. Doch warum?

"Sturm der Liebe"-Interview mit Max Beier

Herr Beier, die erste Folge "Sturm der Liebe" mit Ihnen lief erst Ende Juni 2018. Warum verlassen Sie den "Fürstenhof" schon wieder?
Ja, das stimmt. Für viele kommt der Ausstieg überraschend, allerdings war ursprünglich gar nicht geplant, dass ich so lange bleibe. Die Geschichten um Boris und Tobias haben die Zuschauer so mitgenommen, dass ich zweimal verlängert wurde. Am Ende haben wir ein schönes Happy-End bekommen. Wenn ein "Sturm der Liebe"-Paar sein Glück gefunden hat, ziehen sie weiter. So ist das beim Sturm! (lacht) Im Endeffekt war ich länger da, als ich dachte und habe eine Traumhochzeit bekommen: Ein guter Deal denk ich!

Wie wurden Sie vom Team am letzten Drehtag verabschiedet?
Ehrlich gesagt hatte ich da noch gar nicht richtig realisiert, dass es jetzt richtig vorbei ist. Ich hatte eine schöne Szene mit Sandro und Desiree und dann das große Finale mit Flo. Das gesamte Team war anwesend. Ein letztes Mal hörte ich „Uuund bitte“ - unser Zeichen, dass alle bereit sind und wir anfangen können. Dann war es auch schon wieder vorbei. Es gab viele Emotionen, Umarmungen und Abschiedsgeschenke. Es war wirklich sehr schön. In dem Moment habe ich gemerkt wie sehr mir die Produktionen und alle Kollegen ans Herz gewachsen sind. Leider musste ich dann schnell weiter, da ich abends noch mein Kabarett-Programm in Pasing gespielt habe.

Welche Szenen bleiben Ihnen besonders in Erinnerung?
Tatsächlich die Poker-Szene mit Dieter Bach. Wir hatten sehr klare Regieanweisungen wie wir zu spielen hatten. Es stelle sich aber heraus, dass niemand am Set wusste wie man Poker spielt. Es war ein großes Durcheinander und sehr lustig. Irgendwie haben wir es dann hinbekommen. Ich mag die Szene sehr gern, vor allem weil man nicht merkt wie wenig Ahnung wir von dem haben was wir da tun. Zumindest hoffe ich das!

Sie und Florian Frowein haben mit dem ersten homosexuellen Paar im Hauptcast von "Sturm der Liebe" eine besondere Geschichte erzählt. Auch hinter den Kulissen scheinen Sie beide sich gut verstanden zu haben, teilten oft lustige Bilder und Videos auf Instagram. Bleiben Sie auch nach den Dreharbeiten in Kontakt?
Auf jeden Fall! Wir telefonieren regelmäßig und wenn er nach München kommt, versuchen wir uns zu sehen. Zu seinem Geburtstag fahre ich sogar nach Köln. 

Mit welchem Ihrer Kollegen verbindet Sie noch eine Freundschaft?
Désirée von Delft und Sandro Kirtzel sind definitiv auch mehr als Kollegen geworden. Manchmal hatte ich das Gefühl, Désirée könnte wirklich meine Cousine sein. (lacht). Mit Sandro war es auch so. Wir spielten enge Freunde und das sind wir auch im wahren Leben.

Was vermissen Sie seit Ihrem Ausstieg bei "Sturm der Liebe" – und was nicht?
Eigentlich alles! Sogar das Essen aus der Kantine. Diese Produktion nimmt einen großen Teil deines Lebens ein und man muss sich erstmal daran gewöhnen, wenn plötzlich alles fehlt. Gleichzeitig bin ich aber auch froh nicht mehr jeden Abend Text lernen zu müssen und wieder mehr über meine Zeit verfügen zu können. 

Wie werden Boris und Tobias den "Fürstenhof" verlassen, können Sie den Zuschauern schon etwas verraten?
Zum Ende wird es nochmal verwirrend. Eine seltsame Dreierecks-Beziehung bahnt sich an und zum Schluss sitzen wir zu dritt im Auto. Wer mehr wissen will, sollte unbedingt einschalten!

Welche Projekte stehen für Sie in der Zukunft an?
Im Moment arbeite ich mit meinem Kollegen David Hang an unserem neuen Kabarett-Programm "Beklopptimierung". Am 15. März feiern wir dann Premiere in der Drehleier in München und dann geht’s auf Deutschland-Tour. Also fürs Erste steht ganz klar "Beier&Hang" im Fokus, aber ich bin mir sicher, es ergeben sich auch neue Herausforderungen im Film- und Fernsehbereich. Im Herbst gibt es auch noch eine Theaterproduktion in München zusammen mit Désirée, Sandro und Uta. Da freue ich mich auch schon sehr drauf. 

jre

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