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Sturm der Liebe Christin Balogh hat jetzt ihren eigenen Podcast

"Sturm der Liebe"-Schauspielerin Christin Balogh verlässt die ARD-Telenovela 
"Sturm der Liebe"-Schauspielerin Christin Balogh verlässt die ARD-Telenovela 
© Picture Alliance
Christin Balogh spielte in "Sturm der Liebe" sechs Jahre lang die Rolle der Tina Kessler. Nun widmet sie sich einer neuen beruflichen Herausforderung.

Frau Balogh, für die Zeit nach "Sturm der Liebe" haben Sie schon ein neues Projekt gefunden: einen Podcast namens "FreundschaftPlus", den Sie zusammen mit ihrer besten Freundin Corinna Theil produzieren. Wie kam es dazu?
Corinna und ich sind seit 15 Jahren befreundet und waren ein Jahr gemeinsam auf der Schauspielschule. Corinna ist danach direkt zum Radio, zu Antenne Bayern damals noch. Wir haben uns einen Witz gemacht und uns für eine Stunde ins Studio gesetzt und geredet. Diese CD gibt es heute noch (lacht). Wir haben dann gesagt, dass es ein Traum von uns wäre, irgendwann mal was in diese Richtung zu machen. Und hoppla, 13 Jahre später ist es so weit!

Aber das ist noch nicht alles: Sie beide moderieren auch jeden Sonntagabend ab 20 Uhr eine Show im Radio.
Genau. Letztes Jahr, als ich krankheitsbedingt bei "Sturm der Liebe" ausgefallen war, haben wir uns zusammengesetzt und zwei Folgen vom Podcast aufgenommen. Corinna arbeitet mittlerweile bei Bayern 3 und hat die Folgen ihren Chefs vorgespielt. Die meinten dann, der Podcast wäre super und haben uns gefragt, ob wir das nicht für sie machen wollen und das noch in Verbindung mit einer Radio-Sendung. Und wir hatten natürlich Lust darauf.

Welche Themen inspirieren Sie für Ihren Podcast?
Grundsätzlich ist alles, was uns beschäftigt, wert, darüber zu sprechen. Die erste Folge ging über das Thema Offene Beziehung. Wie geht’s den Partnern damit und kann das längerfristig funktionieren? Dass nächste Thema wird Freundschaft sein. Was macht eine Freundschaft aus? Was ist, wenn aus Liebe Freundschaft wird? Und umgekehrt? Auch dem Liebeskummer werden wir uns widmen. Was waren unsere größten Tiefs und wie sind wir damit umgegangen?

Sie haben einen Instagram-Account, auf dem Sie zwar regelmäßig Inhalte posten, aber nicht allzu viele Details über Ihr Privatleben teilen. Im Podcast allerdings geht es um sehr persönliche Themen. Wie geht sich das aus?
Der Eindruck, dass ich mein Privatleben schütze, stimmt. Durch Instagram gebe ich natürlich gerne schon einen gewissen Eindruck über das Leben, das ich führe. Ich finde allerdings, man kann die Aufmerksamkeit, die einem zuteil wird, auch nutzen, um anderen zu helfen. Wenn Corinna und ich im Podcast über gewisse Themen sprechen, dann tun wir das sehr ehrlich und über unsere eigenen Erfahrungen. Und wenn die Zuhörer kurz denken: ‘Ach krass, diesen Gedanken hatte ich noch gar nicht‘ und einen Anstoß bekommen, ist unser Ziel erreicht. Dafür gebe ich gerne etwas von mir preis. Aber es wird natürlich Dinge geben, über die ich nicht reden werde (lacht).

Wird man Sie auch in neuen TV-Projekten sehen?
Zum Glück ist es so, dass sich Radio, Podcast und Schauspiel zeitlich sehr gut kombinieren lässt. Heißt: Ich werde auf jeden Fall weiter als Schauspielerin arbeiten. Aber es ist toll, dass ich mit dem Podcast ein neues Spielfeld habe.

Verwendete Quelle:eigene Recherche

jre Gala

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