Stromberg: Mit Spenden ins Kino

Die deutsche Erfolgsserie "Stromberg" soll es schon bald auf die Kinoleinwand schaffen. Einzige Voraussetzung: Die Fans müssen das Projekt finanziell unterstützen

Stromberg

Während auf ProSieben gerade die fünfte Staffel "Stromberg" läuft, schmieden die Macher der Serie große Pläne: Schon bald sollen die Geschichten rund um das wohl bekannteste deutsche Büro-Ekel und seine Kollegen im Kino gezeigt werden.

Damit das gelingt, müssten sich allerdings auch die Fans an der Finanzierung beteiligen - und eine Million Euro zu dem Projekt beisteuern. Die Serie verfüge über treue Anhänger, die "für gutes Fernsehen auch Geld investieren würden", so Ralf Husmann, stellvertretender Geschäftsführer der TV-Produktionsfirma "Brainpool" im Gespräch mit dem Branchenmagazin "DWDL". Bis zum 14. März 2012 können Interessierte Anteile im Wert von 50 bis 1000 Euro an dem Kinodebüt erwerben.

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Diese Stars übernehmen Gastrollen

Eigentlich wollte Katja Burkhard nur zur 6000. Jubiläumsfolge von "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" berichten und hat prompt eine Rolle angeboten bekommen. Sie spielt eine Gerichtsreporterin und steht mit "Jo Gerner", Wolfgang Bahro und "Katrin Flemming", Ulrike Frank vor der Kamera.
Olivia Burkhart (als Fiona) und Lars Steinhöfel (als Easy) drehen mit der "GNTM"-Gewinnerin Jana Beller, die Model Lena spielt, eine Szene.
1993 spielt die 13 Jahre alte Michelle Williams eine Gastrolle in "Baywatch". In einer Drehpause lächelt sie mit ihrem gleichaltrigen Co-Star Jeremy Jackson in eine Fotokamera. Laut Jeremy Jackson sollen die beiden zu Zeiten von Baywatch auch ein Paar gewesen sein.
Teuflisch sexy ist Selma Blair in Charlie Sheens Sitcom "Anger Management" zu sehen.

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Die Idee, die Fans für die Finanzierung eines Films an Bord zu holen, ist nicht neu: Das sogenannte "Crowdfunding" (zu deutsch etwa "Schwarmfinanzierung") wurde zuletzt bei "Hotel Desire" angewandt. Private Geldgeber hatten für den Erotikstreifen satte 170 000 Euro aufgebracht. Auch hinter der finnischen Nazi-Parodie "Iron Sky" steht ein ähnliches Finanzierungsprojekt.

Und nun soll es auch "Bernd Stromberg" (Christoph Maria Herbst) mit Hilfe der Fans auf die Kinoleinwand schaffen. Die Verfilmung der Serie war laut Husmann immer wieder im Gespräch, aus diversen Gründen habe es aber nie geklappt. "Entstanden ist das Ganze ja aus Plänen für einen TV-Film, die dann zu einem Kinofilm wurden", sagt er.

Dass die "Stromberg"-Fans bereit sind, für ihre Lieblingsserie zu zahlen, haben sie bereits in der Vergangenheit bewiesen: So seien die Karten für Kino-Screenings von "Stromberg" jedes Mal binnen kurzer Zeit verkauft, obwohl die Folgen meist schon im Fernsehen gelaufen seien.

Wer nun in den "Stromberg"-Film investiert, soll auch etwas davon haben: Die Fans erwerben "eine Beteiligung an den Erlösen im Kino und kommen in den Genuss vieler Mehrwerte, wie dem Zugang zur exklusiven Investors-Lounge mit regelmäßigen Updates zum Stand der Produktion sowie exklusiven Hintergrundberichten", so Brainpool laut "stern.de".

aze

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