Stephan Luca: Und jetzt ein Heimatfilm!

Fast wäre er Skilehrer geblieben, doch dann entschied er sich doch anders. Gut so. "Gala" traf Schauspieler Stephan Luca zum Lunch-Talk

Er biegt in seinem dunkelblauen Fiat Cinquecento, Baujahr 1972, um die Ecke. "Mein einziges Luxuslaster", sagt Stephan Luca beim Aussteigen und lächelt. Wir treffen den 38-jährigen Schauspieler zum Lunch in der Hamburger "Marsbar". Gleich um die Ecke wohnt er auch, aber jetzt kommt er direkt vom Flughafen. Er war ein paar Tage Skifahren in Lech am Arlberg. In dem noblen österreichischen Urlaubsort hat er mit Anfang 20 als Skilehrer gearbeitet. Fast wäre er damals in der Animateursschleife hängen geblieben - im Winter Ski-, im Sommer Tennislehrer. Doch er hat ja - seit er in der Schule auf der Bühne stand - noch eine zweite Leidenschaft: "Ich wollte es mit einem Schauspielstudium versuchen." Das Vorsprechen in Hamburg an der Hochschule für Schauspiel war gleich erfolgreich.

Liebes-Aus: 2006 heirateten Stephan Luca und die Mode-Expertin Julia Jüngling in Hamburg. Sie haben eine vierjährige Tochter. Seit ein paar Monaten ist die Ehe Vergangenheit. "Ja, wir leben getrennt", sagt Luca gegenüber "Gala".

An seinen ersten Drehtag erinnert er sich gut. Inge Meysel, die große alte Dame des deutschen Fernsehens, spielte eine Hauptrolle. "Es war an der Außenalster. Sie hatte ja eine recht skurrile Art, mit jungen Kollegen umzugehen, und so wurde ich nach Drehschluss zum Kartoffelnholen geschickt." Danach musste er keine Botendienste mehr erledigen, denn die guten Rollen ließen nicht lange auf sich warten. Luca spielte in TV-Filmen wie "Störtebeker" und "Die fremde Familie", im Kino sah man ihn in "Männerherzen" oder "Kein Sex ist auch keine Lösung". Oft wird er als Womanizer besetzt. Stört ihn das? "Ich wehre mich mit Händen und Füßen dagegen. Aber schon an der Hochschule haben sie mir gesagt: Mach doch eine Vorabendserie bei RTL, da würdest du gut reinpassen! Sollte es eines Tages nur noch um Optik gehen - ich würde mit der Schauspielerei aufhören."

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Auch einen Plan B hat er schon: Winzer, am liebsten in Italien. Das Land des Dolce Vita hat es ihm angetan, besonders der kleine Hafenort Gaeta, nördlich von Neapel. Gaeta ist die Heimat seines besten Freundes Enzo und dessen Hamburger Trattoria sein zweites Wohnzimmer.

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"Etwas mit den Händen machen" würde der Kinostar gern mal. Und endlich seinen ersten eigenen Film realisieren. Daran arbeitet er gerade, sucht nach passenden Stoffen - unter anderem im kroatischen Zadar. Ganz in der Nähe ist seine Mutter geboren. "Sie ist Serbin, mein Vater Deutscher. Zwei Herzen schlagen in meiner Brust. Insofern war diese Reise auch eine Rückkehr zu meinen Wurzeln."

Vielleicht wird ja Stephan Lucas ganz persönlicher Heimatfilm draus.

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