Steffen Schroeder: Mit Familiengeschichte konfrontiert

Schauspieler Steffen Schroeder wurde bei der aktuellen "SOKO Leipzig"-Folge an seine eigene Familiengeschichte erinnert

Steffen Schroeder, 39, setzte sich wegen der aktuellen "SOKO Leipzig"-Folge mit der seiner Familiengeschichte auseinander.
Der Schauspieler gibt in der erfolgreichen Serie "Kommissar Kowalski" und muss sich dieses Mal einem Fall widmen, bei dem ein Holocaust-Überlebender in einen Mord verwickelt wird. Das nahm der gebürtige Münchener zum Anlass, sich in seiner eigenen Familie umzuschauen: "Einer meiner Großväter war leider ein begeisterter Nationalsozialist der ersten Stunde. Er kam in ein russisches Erziehungslager und von dort als gebrochener Mann zurück. Zum Glück hat er sich vom Nationalsozialismus komplett abgewandt, war später eher links orientiert", offenbarte Steffen Schroeder im Gespräch mit "Bild". Der dreifache Vater bedauert es, dass er keine Gelegenheit bekam, mit seinem Opa über die Zeit zu sprechen: "Als ich alt genug war, um mit ihm darüber zu reden, war er tot."

Im 90-Minuten-Special von "SOKO Leipzig" spielt Michael Degen, 81, "Jacob Silberstein", der den Holocaust überlebte und in der DDR verfolgt wurde. Nun ein amerikanischer Staatsbürger kehrt er in seine alte Heimatstadt zurück und sucht nach dem alten Zobelmantel seiner Mutter. Eine junge Frau, mit der er in Kontakt tritt, wird ermordet und das Team um "Kommissar Kowalski" muss ermitteln.

Degen und Schroeder kannten sich schon vorher: "Wir haben zusammen im Schlossparktheater in dem Zwei-Personen-Stück 'Besuch bei Mr. Green' auf der Bühne gestanden", erzählte Schroeder der Nachrichtenagentur "dpa". "Wir haben 50 Vorstellungen gegeben und danach auch immer Kontakt gehalten."

Das Ergebnis kann man heute sehen: "SOKO Leipzig" mit Steffen Schroeder und Michael Degen wird um 21.15 Uhr im ZDF ausgestrahlt.

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