Steffen Groth: Als Opa immer noch flott auf den Beinen

In "Opa, ledig, jung" schlüpft der Schauspieler - trotz seiner jungen Jahre - in die Rolle eines Großvaters

steffen groth

In "Opa, ledig, jung" gibt "Werner" (Steffen Groth) vor, der Vater der kleinen "Zora" zu sein, um einer Frau zu imponieren. Die Tatsache, dass er eigentlich ihr Großvater ist, lässt er hinter verschlossenen Türen und prompt sitzt er in seinem Lügen-Gestrick fest. Er täuscht nicht nur seine Auserwählte, sondern auch Freunde und die eigene Tochter, zu der das Verhältnis eh nicht so rosig ist. Wie er aus dieser Geschichte wieder herauskommt, erfahren Sie am 13. März um 20.15 Uhr in der ARD.

Knapp zwanzig Jahre ist Schauspieler Steffen Groth, 40, für den Film gealtert und musste sich auch äußerlich seiner Figur anpassen. Schauspielerisch schlägt er sich als Opa zwar ziemlich gut, doch wie er in Wirklichkeit mit dem Altern umgeht, verriet er Gala.de im Interview.

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Sie spielen in dem Film "Opa, ledig, jung" die Rolle eines Großvaters, dabei sind Sie gerade einmal 40 Jahre jung. Inwiefern ist Altern ein Thema für Sie?

Grundsätzlich stehe ich dem Altern sehr positiv gegenüber. Ich werde ruhiger und Werte verschieben sich. Es tritt für mich immer mehr die Frage nach Sinn und Sinnhaftigkeit in den Vordergrund.

Wie stellen Sie sich vor, sind Sie selbst im Alter? Eher ruhig, in sich gekehrt und vernünftig oder so draufgängerisch und ungeniert wie ihr Film-Charakter?

Ich hoffe sehr, dass ich im Alter immer noch sehr wach und sowohl geistig als auch weitestgehend körperlich beweglich bin. Aber auch gerne ruhig und immer wieder in mich gekehrt. Ich finde es sehr vernünftig, sich darum zu kümmern immer glücklicher, ausgeglichener und zufriedener zu werden. Wenn das die Definition von einer vernünftigen Lebensweise ist, dann möchte ich gerne äußerst vernünftig sein am Ende meines Lebens.

In dem Film geben Sie vor jemand zu sein (Vater der kleinen "Zora") der sie nicht sind, um eine Frau zu beeindrucken - haben Sie sich jemals für eine Frau verstellt, um so ihr Herz zu gewinnen?

Nee, da halte ich nix von. Da verliebt sich die Frau ja dann nur in ein Bild von mir, dass ich ihr vorspiele. Wie lange muss ich das dann noch durchziehen, wenn ich sie erobert habe? Ich finde schon die Vorstellung total anstrengend und blöd.

Viele Väter haben ein Problem damit, wenn ihre Töchter zum ersten Mal einen Jungen mit nach Hause bringen – werden Sie auch einer von diesen strengen Übervätern sein?

Grundsätzlich möchte ich, dass meine Kinder so glücklich wie möglich werden. Und daran würde ich auch festmachen, ob ich den Jungen, den meine Tochter nach Hause bringt für sie als Lebensbereicherung oder eher als eine Beeinträchtigung sehe. Wenn er in meinem Verständnis nicht gut für sie ist, würde ich wahrscheinlich versuchen mit ihr darüber zu reden. Und wenn er sie unglücklich macht, dann reiße ich ihm den Arsch auf (lacht). Nur Spaß. Also ein bisschen zumindest (lacht wieder).

Als Schauspieler sind Sie viel unterwegs. Wie wichtig ist Ihnen Ihre Familie und der Zusammenhalt?

Es gibt da für mich nicht das eine Patentrezept. Und immer harmonisch ist es glaube ich in keiner Familie. Ich finde auch die Qualität im Kontakt zu seinen Liebsten zeigt sich nicht darin, dass immer alles harmonisch ist, sondern dass man sich auf eine gute Weise miteinander auseinandersetzen kann. Darum bemühe ich mich. Und dass ich, wenn ich Zeit mit meiner Familie verbringe, auch wirklich mit dem Kopf und dem Herz bei der Sache bin.

Sie sind sehr sportlich, mussten nun für ihre Filmrolle allerdings wieder zunehmen. Wie haben Sie das gemacht?

Das Zunehmen war für mich überhaupt nicht schwer. Ich esse sehr gerne und koche viel.

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