Stefan Raab: Skandal nach dem TV-Abschied

Au Backe! Nach dem großen TV-Spektakel um Stefan Raabs Fernseh-Abschied dürfte diese Nachricht bei dem Entertainer einen bitteren Nachgeschmack hinterlassen haben

Das war's. Am Wochenende hat Tausendsassa Stefan Raab, 49, seine TV-Karriere mit der letzten Folge "Schlag den Raab" (vorerst) beendet. Zurück blieben viele traurige Wegbegleiter wie Kumpel und Ex-Praktikant Elton, Kommentator Frank "Buschi" Buschmann, Moderator Steven Gätjen oder die Kult-Band "Heavytones" - und natürlich: zahlreiche Zuschauer, die den TV-Entertainer schrecklich vermissen werden. Am Ende standen 17 Brainpool-Mitarbeiter von Stefan Raab Spalier, um ihren Chef zu umarmen und ihn gebührend zu verabschieden.

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©Stern / Gala

Doch nicht allen war nach einer Knuddel-Runde zumute, denn fast genauso viele Mitarbeiter klagen gerade gegen die Produktionsfirma Brainpool aufgrund ihrer Entlassung. Demonstrativ blieben sie dem Spalier fern, was für die TV-Ulknudel sicherlich das Haar in der Suppe war. Ein perfekter, harmonischer Abgang hätte schließlich anders ausgesehen. Doch Raab, der eh nicht für öffentliche Gefühlsduselei bekannt ist, hat sich vielleicht auch gefreut, dass er nicht noch mehr Mitarbeiter umarmen musste?!

Stefan Raab

Die Höhepunkte seiner Karriere

1993 startet Stefan Raab seine Fernsehkarriere mit der Moderation der Sendung "Vivasion" auf Viva, macht damals aber auch schon Musik. "Böörti Böörti Vogts" ist 1994 sein erster Charterfolg. 1997 bekommt er den "Echo" als bester Produzent für Bürger Lars Dietrichs Album "Schlimmer Finger".
1999 wechselt Stefan Raab zu ProSieben, wo er mit "TV Total" auf Sendung geht. Nur ein Jahr später tritt er mit dem Blödelsong "Wadde Hadde Dudde Da" beim "Grand Prix d'Eurovision de la Chanson" in Stockholm an. Es ist nicht sein erster "Grand Prix"-Ausflug. 1998 hat er bereits das Lied "Guildo hat euch lieb" für Guildo Horn geschrieben.
Seit 2003 füllt Stefan Raab außerdem das Samstagabendprogramm von ProSieben mit von ihm erdachten, erfolgreichen TV-Formaten wie "Wok-WM", "Schlag den Raab", "Das "TV total Turmspringen", "Stockcar Crash Challenge" oder der Autoball-Europameisterschaft.
Beim "TV Total Turmspringen" gibt Stefan Raab alles. Die fehlende Körperspannung täuscht. Der Entertainer will gewinnen - dafür ist er bekannt. Eine weitere Entdeckung Raabs: Sein ehemaliger Showpraktikant Elton.

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