VG-Wort Pixel

Stefan Raab Das sagt sein Management zu Comeback-Gerüchten

Stefan Raab
© Getty Images
Will Stefan Raab tatsächlich den ESC retten? Diese Gerüchte machten jüngst die Runde. GALA hat mit dem Management des Künstlers über die Spekulationen gesprochen - jetzt herrscht Klarheit

Stefan Raab, 49, ist aus der deutschen Fernsehgeschichte nicht wegzudenken. Umso größer war das Bedauern von Fans und Kollegen, als er sich am 19. Dezember 2015 mit einer letzten Folge von "Schlag den Raab" von den Bildschirmen verabschiedete. Darum freuten sich jetzt viele Fans, als Gerüchte bezüglich seiner ESC-Rückkehr kursierten. Doch Ernüchterung macht sich breit, nachdem Raabs Management die Dinge richtig stellt.

Stefan Raab zurück zum Eurovision Song Contest?

Die Antwort lautet: Nein! Fest steht nur, dass die Firma "Raab TV" den Vorentscheid für den Norddeutschen Rundfunk produziert. Hierzu stellt das Management des ehemaligen Moderators jedoch fest: "Die Firma Raab TV, die die Sendung für den NDR herstellt, ist eine 100prozentige Tochter von Brainpool TV, an der Stefan Raab Gesellschaftsanteile hält. Stefan Raab ist allerdings persönlich weder kreativ noch operativ an der Produktion zum ECS-Vorentscheid beteiligt."

Raab und der ESC haben eine spezielle Verbindung

Es hätte so schön sein können: 1998 komponierte der Comedian, Musiker und Moderator für Guildo Horns Auftritt bei dem Musikwettbewerb den Song "Guildo hat euch lieb". Damit holte er in Birmingham den siebten Platz. 2000 traute er sich in Stockholm selbst auf die Bühne: "Wadde hadde dudde da" wurde zum fünftbesten Song gewählt.

Vier Jahre später startete der gelernte Metzger mit "SSDSGPS" ("Stefan sucht den Grand Prix Superstar") seine eigene Castingshow, um den Grand Prix Eurovision de la Chanson nach Deutschland zu holen. Max Mutzke gewann - und holte mit "Can't wait until tonight" im Mai 2004 in Istanbul die achte Platzierung.

Nach einer Pause wollte es Stefan Raab 2009 wieder wissen: Beim ESC-Vorentscheid "Unser Star für Oslo" bewarb sich Lena Meyer-Landrut und wurde mit dem Song "Satellite" für die große Aufgabe auserkoren. Und siehe da! Lena verzauberte nicht nur Deutschland, sondern ganz Europa. Platz 1 für die Hannoveranerin. Stefan Raab und Lena Meyer-Landrut haben den ESC nach Deutschland geholt. Dann die Schnapsidee von Raab: Lena soll in Düsseldorf einfach wieder antreten. Gesagt, getan. 2011 reichte es mit "Taken by a Stranger" immerhin für den 10. Platz.

tbu / skn

Mehr zum Thema