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Sinéad O'Connor Sie begibt sich in eine Trauma- und Suchtbehandlung

Sinéad O'Connor
© Getty Images
Sinéad O'Connor wird sich das gesamte kommende Jahr in Trauma- und Suchtbehandlung begeben. Das teilt die Sängerin auf Twitter mit.

Eigentlich hat sich Sinéad O'Connor, 53, viel für das kommende Jahr vorgenommen. Doch aus der geplanten Tournee wird nichts, wie die Irin nun ihren Fans via Twitter mitgeteilt hat. Statt auf den Bühnen dieser Welt zu performen, wird sie sich für ein gesamtes Jahr in eine "Trauma- und Suchtbehandlung" begeben.

Sinéad O'Connor bekämpfte Trauer mit Drogen

Als Begründung schreibt sie: "Ich habe dieses Jahr eine geliebte Person verloren und das hat mich so schwer mitgenommen, dass ich kurzzeitig abhängig von einer Droge wurde, die nicht Gras war." Marihuana konsumiere sie bereits seit 34 Jahren. 

Weiter sagt sie: "Diese Shows [2021 Anm. d. Red.] werden auf 2022 verschoben, damit ich ein einjähriges Trauma- und Suchtbehandlungsprogramm beginnen kann, denn ich hatte sechs sehr traumatische Jahre." In einem weiteren Tweets schreibt sie, dass sie sich neben der Trauer um ihr erkranktes Kind kümmern müsse. Die Sängerin ist vierfache Mutter. Um welches ihrer Kinder es sich handelt, klärt O'Connor nicht auf, sagt jedoch, dass wenigstens in dieser Hinsicht alles positiv verlaufen sei.

Sinéad O'Connor hat nie ein normales Leben kennengelernt

Die 53-Jährige erklärt ihren Fans darüber hinaus, dass sie bereits in ihrer Kindheit Missbrauch erleiden musste. Sie habe allerdings nie die Kraft gefunden dies zu verarbeiten. "Danach bin ich direkt ins Musikgeschäft eingestiegen. Und habe nie wirklich gelernt, wie man ein normales Leben führt", so Sinéad O'Connor.

Shows in Irland finden statt

Alle Menschen, die bereits ein Ticket haben, bittet sie darum, bis ins Jahr 2022 Geduld zu haben. Dann will sie die Tournee nachholen. Ausnahmen sind ihre Shows in Irland, wie sie weiter erklärt: "Jemand vom Entzug wird mich auf den vier Auftritten in Irland begleiten, also macht euch um die keine Sorgen. Wenn Covid sie nicht verhindert, werde ich da sein. Ich kann nur bis 2022 Irland nicht verlassen." 

Verwendete Quellen: Twitter

SpotOnNews


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