Simone Thomalla: Tod in "Kepplers" Armen

"Tatort"-Star Simone Thomalla wünscht sich den Serientod - und würde am liebsten in den Armen ihres Kollegen Martin Wuttke alias "Andreas Keppler" sterben

Im kommenden Jahr wird der letzte Leipziger "Tatort" mit Martin Wuttke als "Andreas Keppler" und Simone Thomalla als "Eva Saalfeld" ausgestrahlt. Für ihre Abschiedsszene in der Krimireihe hat die 45-Jährige schon genaue Vorstellungen: "Ich möchte in Kepplers Armen sterben", sagte Thomalla im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

Ob ihr Wunsch in Erfüllung geht, weiß Thomalla jedoch nicht. "Diese Entscheidung liegt nicht bei uns", sagte sie weiter. Etwas mehr Mitspracherecht hätte sie sich schon in der Vergangenheit gewünscht - vor allem bei den "Tatort"-Drehbüchern. "Da ist man als Schauspieler machtlos, denn wir sitzen nicht in der Entscheidungskette". Zusammen mit ihrem "Tatort"-Partner Martin Wuttke habe sie "alles getan, damit die Bücher besser werden, aber unser anfänglicher Enthusiasmus wurde schon ein bisschen gedämpft".

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Im Januar wurde bekannt, dass der Leipziger "Tatort" neu gestaltet werden soll und Simone Thomalla und ihr Kollege Martin Wuttke nur noch drei Mal ermitteln werden. Im Interview mit der "Bild"-Zeitung gab sich Thomalla aber professionell und ließ sich kein böses Wort gegenüber dem Sender entlocken. "Als Martin und ich in einem sehr respektvollen Gespräch über das Ende informiert wurden, war es für mich überraschend", erklärte sie.

Berufliche Zukunftsängste plagen jetzt Simone Thomalla aber nicht. "Es gibt ein erfolgreiches Leben vor dem 'Tatort' und das gibt es auch danach. Niemand sollte sich sicher sein, jeder ist zu ersetzen. Wer das begreift, kann nicht tief fallen", sagte Simone Thomalla damals.

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