Sila Sahin: Das denkt sie über ihre Hater

Egal, was Sila Sahin macht, sie polarisiert - im Interview mit Gala.de spricht die Schauspielerin darüber, dass sie durch ihre Beziehung zu Fußballstar İlkay Gündoğan gerne mal angefeindet wird und wie sie zu ihren Hatern steht

Sila Sahin

Sila, heute Abend (5.7., 18.50 Uhr, ARD) läuft "Die Lindenstraße" (Folge 1537, "Geschenke des Himmels"), in der Sie einen Gastauftritt haben. Wie waren die Dreharbeiten?

Es war eine große Ehre für mich, schließlich gibt es "Die Lindestraße schon so lange. Das Set hat sich kaum von dem von "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" unterschieden, wo ich so viele Jahre mitgespielt habe. Deswegen hab ich mich auch sofort wie zu Hause gefühlt. Und Regisseur Herwig Fischer, der damals bei "GZSZ" meine ersten Szenen gedreht hat, war zufälligerweise auch am Set. Er hatte genau wie ich seinen ersten Drehtag.

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©Stern / Gala

In der Serie spielen Sie die gläubige Muslima "Yildiz" und tragen ein Kopftuch. Ein Instagram-Bild hat dafür gesorgt, dass Sie in den sozialen Netzwerken extrem angefeindet wurden. Wie gehen Sie mit solchen Situationen um?

Die Leute können oft nicht selektieren, was echt ist und was ich nur für eine Rolle mache. Früher hätten mich manche Reaktionen und Kommentare verletzt, aber ich bin jetzt schon ein paar Jahre dabei und habe gelernt, mir nicht alles zu sehr zu Herzen zu nehmen. Was sollen da erst Kim Kardashian und Co. sagen? (lacht)

Leute, die Gemeinheiten ins Netz schreiben, sind einfach nur feige. Wenn man ihnen persönlich begegnen würde, würden sie wahrscheinlich nie sagen, was sie von einem halten. Es gibt aber auch ganz viele tolle Fans, die mir wunderschöne Nachrichten schicken.

Sind Sie eine Person, die polarisiert?

Ich denke schon, ja! Das liegt zum einen an meinem kulturellen Hintergrund (Sila wurde als Kind türkischer Einwanderer in Berlin geboren, Anm. d. Red.), zum anderen an meiner Beziehung mit İlkay (İlkay Gündoğan, deutscher Fußballspieler, Anm. d. Red.). Die Leute regen sich aber häufig über Dinge auf, die gar nicht stimmen. Ich verdiene mein eigenes Geld und bin unabhängig. Was das angeht muss ich mir aber die schlimmsten Geschichten anhören.

Auf Instagram und Facebook sind Sie sehr aktiv. Was sagt Ihr Freund dazu?

Ach, damit hat er kein Problem. Aber ich halte ihn raus. Wir haben von Anfang an beschlossen, dass wir von unserem Privatleben nicht viel preisgeben. Ich poste nie was zum Thema Fußball und versuche unsere beiden Themenbereiche zu trennen.

In den letzten Monaten sah es so aus, als ob Ilkay den Verein wechseln würde. Nun wird er aber doch bei "Borussia Dortmund" bleiben. Wie stehen Sie dazu?

Ich unterstütze ihn und stehe voll hinter seinen Entscheidungen. Ich würde ihm grundsätzlich überallhin folgen. Ich bin offen für Neues und ein Umzug kann das Leben doch nur bereichern!

Wo würden Sie am liebsten leben?

In Istanbul. Aber das ist für Ilkay wohl eher schwierig. Aber träumen ist ja erlaubt …

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