Sacha Baron Cohen: Für Trump lässt er Borat wiederauferstehen

Wenn es um sein Vorbild Donald Trump geht, ist der Kultfigur Borat jedes Mittel recht. Und so schickte ihn Sacha Baron Cohen zum Wahlkampf.

Für Donald Trump gibt es von Borat (Sacha Baron Cohen) zwei kasachische Daumen nach oben, den Film "Borat" gibt's fürs Heimkino

Die Midterm-Wahlen in den USA sind überraschend glimpflich für den umstrittenen Präsidenten Donald Trump (72) verlaufen. Ob er sich dafür bei einem schnurrbärtigen Kult-Kasachen bedanken sollte? Anlässlich der wichtigen Wahl hat Komiker Sacha Baron Cohen (47, "Der Diktator") seine Figur Borat wieder zum Leben erweckt und ist mit schlecht sitzendem Anzug durch ein Nobelviertel von Los Angeles getingelt, um fleißig die Werbetrommel für sein Vorbild zu rühren.

"Was ist denn das Problem damit...?"

Den Beitrag für die Late-Night-Sendung "Jimmy Kimmel Live!" beginnt Borat mit den Worten: "Russland hatte bei der Wahl des Präsidenten die Finger im Spiel. Doch jetzt sind alle Augen auf sie gerichtet. Darum liegt es nun an Kasachstan, die Midterm-Wahlen zugunsten von Präsident Trump zu lenken." Und das tat er auf gewohnt bissige Art.

Dass mexikanische Kinder unter Trumps Regierung von ihren Eltern getrennt und laut Borat "in Käfige gesteckt werden" - dafür gibt es gleich ein "High Five" mit einer älteren Dame. Irgendwo musste man die Kinder ja hinstecken, findet sie. Ein männlicher Trump-Anhänger schiebt derweil wieder alles auf die Fake News. Etwa, dass Trump ein Rassist sei, woraufhin Borat erwidert: "Was ist denn das Problem damit, Rassist zu sein? Ich bin Rassist, es ist spitze." Und jüdische Wähler versuchte er vergeblich, mit einer Sperrzone aus unkoscherem Speck fernzuhalten.

In den Midterm-Wahlen hatten die Republikaner die Mehrheit im Repräsentantenhaus zwar verloren, dafür aber etwas überraschend im Senat behalten können. Via Twitter feierte der Präsident dieses Ergebnis als "großartigen Erfolg".

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