Rote Rosen: Jo Weil steigt als "Bodo Berger" ein

Vor Kurzem wirbelte Jo Weil noch bei "Dance Dance Dance" über das Tanzparkett. Jetzt hat er den nächsten TV-Job ergattert 

Jo Weil steigt bei "Rote Rosen" ein 

Die ARD-Telenovela "Rote Rosen (montags bis freitags, 14.10 Uhr) freut sich über einen neuen Darsteller - und der dürfte für Fans kein Unbekannter sein: Soap-Star Jo Weil, 40, ("Verbotene Liebe", "Alles was zählt") steht für eine Gastrolle in Lüneburg vor der Kamera. Mit Gala sprach er über seine neue Rolle, Zukunftspläne und diesen einen Kuss mit Mirja du Mont bei "Dance Dance Dance".

Dürfen Sie verraten, welche Rolle Sie spielen und was diese nach Lüneburg führt?
Allzu viel darf ich natürlich nicht verraten, es soll für die Fans der Serie ja spannend bleiben! Nur soviel: Ich spiele Bodo Berger, den jüngsten Bruder von Ben Berger, der schon lange zum Serien-Ensemble gehört. Bodo ist Fußballprofi und ein kleiner Lebemann, der gerne mal Fünfe gerade sein und im Leben wenig anbrennen lässt. Nun kommt er mit einem großen Geheimnis nach Lüneburg. Was das genau ist, wird dann in Kürze im Ersten zu sehen sein (lacht).

Wie kann es zu Ihrem Engagement bei "Rote Rosen"?
Ich hatte gerade mit dem Training für die RTL-Tanzshow "Dance Dance Dance" angefangen, da bekam ich das Angebot bei "Rote Rosen" mitzuspielen. Die Rolle ist etwas ganz anderes für mich, deshalb hatte ich direkt große Lust darauf. Ich freue mich riesig, dass es dann im Endeffekt wirklich geklappt hat und genieße aktuell jeden Drehtag hier am Set in Lüneburg.

Man hat Sie länger nicht in einer Rolle auf dem TV-Bildschirm gesehen. Wie haben Sie Ihre Zeit nach dem Aus bei "Verbotene Liebe" verbracht? 
Ich war die letzten zwei Jahre sehr fleißig und habe mich unter anderem auf meine Projekte in England konzentriert. In London habe ich inzwischen mein zweites berufliches Standbein. Letztes Jahr habe ich dort zum Beispiel zwei englische Spielfilme gedreht, in einem sogar meine erste englischsprachige Hauptrolle. Aber auch hier in Deutschland war ich sehr aktiv. Im Sommer habe ich in einem Kinofilm an der Seite von Jutta Speidel die Hauptrolle gespielt. Außerdem stand ich für eine Krimi-Serie vor der Kamera. Als Moderator drehe ich weiterhin regelmäßig für mein Magazin "Lifestyle mit Jo Weil" auf Wirtschaft TV und habe für zwei weitere Projekte Piloten gedreht. Selbstverständlich war auch "Dance Dance Dance" ein sehr wichtiges Projekt für mich. Mir ist also definitiv nicht langweilig.Apropos "Dance Dance Dance". Ein Kuss mit Ihrer Tanzpartnerin Mirja du Mont sorgte für Getuschel. Was steckt dahinter?
Ach ja, der Kuss! (lacht) Ich hätte nicht gedacht, dass der für so viel Wirbel sorgt. Er war ein schöner Moment unserer Choreografie, aber gehörte er zu unserem Tanz. Ich denke aber, dass wir es als Kompliment sehen können, dass so viele Menschen mehr in ihn hinein interpretieren. Somit haben wir unseren Job scheinbar gut gemacht. Es liegt bestimmt auch daran, dass Mirja und ich uns im Laufe des Trainings menschlich sehr nah gekommen sind. Sie ist eine wirklich gute Freundin von mir geworden und wir vertrauen uns total. Vermutlich haben das die Zuschauer beim Kuss gespürt. Aber ganz ehrlich gesagt: Es gibt in der Tat deutlich schlimmere Sachen, es Mirja zu küssen (lacht).

Sie haben insgesamt zehn Jahre zum festen Cast von "Verbotene Liebe" gehört und sind dadurch bekannt geworden. Vermissen Sie die Zeit?
Ich bin kein Typ, der Vergangenem nachtrauert. Ich habe gelernt, dass man oft eine Sache loslassen muss, um eine neue zu entdecken. Bei "Verbotene Liebe" hatte ich eine tolle Zeit, aber aber danach schon viele super Projekte machen dürfen. Insofern denke ich gerne an die Zeit zurück, vermissen wäre aber zu viel gesagt.

Constantin Lücke alias "Patrick Mielitzer" aus "Rote Rosen"

Constantin Lücke alias Patrick Mielitzer

Deshalb steige ich bei "Rote Rosen" aus


Haben Sie noch Kontakt zu alten Kollegen?
Zu ein paar auf jeden Fall, einige gehören inzwischen zu meinen engsten Freunden. Jana Julie Kilka und Thore Schölermann zum Beispiel. Mit meiner Serien-Tante aus "Verbotene Liebe", Gabriele Metzger, telefoniere ich regelmäßig. Zu vielen anderen habe ich keinen regelmäßigen Kontakt, wir freuen uns aber immer sehr, wenn wir uns zufällig sehen. 

Man kennt sich für gewöhnlich in der Branche. Sind Sie am Set von "Rote Rosen" auf bekannte Gesichter gestoßen?
Ein paar alte Kollegen habe ich am "Rote Rosen"-Set wiedergetroffen. Mit Patrick Fichte (Regisseur, Anmerk. d. R.) und Gerry Hungbauer (Thomas Jansen) habe ich zum Beispiel vor 17 Jahren bei "Verbotene Liebe" vor der Kamera gestanden. Es ist schon schon schön, dass sich unsere Wege hier jetzt wieder kreuzen.

Könnten Sie sich eine dauerhafte Serienrolle noch einmal vorstellen?
Eine feste Serienrolle ist schon etwas Schönes! Ich habe meine Zeit bei "Verbotene Liebe" und "Alles was zählt" sehr gemocht, sonst wäre ich da nicht so lange geblieben. Aktuell genieße ich es aber, dass ich ständig für andere Projekte vor der Kamera stehen und somit immer wieder neue Rollen spielen darf. Sollte es aber mal wieder ein längerfristiges Angebot geben, sage ich bestimmt nicht nein, wenn die Rolle mir gefällt und nebenbei genug Freiraum für weitere Projekte als Moderator und Schauspieler bleibt.

Die "Rote Rosen"-Folgen mit Jo Weil werden voraussichtlich im November ausgestrahlt. 

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