Robert Zemeckis: Filmprojekt auf Eis

Robert Zemeckis hat von Disney eine Absage für seine geplante Neuverfilmung von "Yellow Submarine" erhalten. Grund seien unter anderem die schlechten Einspielergebnisse seines aktuellen Films "Mars needs Moms"

Robert Zemeckis

Schon lange plant Robert Zemeckis eine Neuverfilmung des "Beatles"-Klassikers "Yellow Submarine" aus den 60er Jahren. Das zauberhafte und damals wegweisend bunte und skurrile Zeichentrickabenteuer sollte in einen modernen schauspielerbasierten Animationsfilm im Stil von "Beowulf" verwandelt werden. Eine gefährliche Angelegenheit, denn dabei kommen sie Schauspieler oft noch ein bisschen gespenstisch rüber. Jetzt liegt Zemeckis Projekt jedenfalls erstmal auf Eis: Wie das Onlineportal "hollywoodreporter.com" berichtet, hat Disney dem Produzenten eine Absage erteilt.

Grund für die Entscheidung sei vor allem der schlechte Start seines aktuellen Projekts "Mars needs Moms". Gerade mal 6,9 Millionen Dollar (4,5 Millionen Euro) konnte der Animationsfilm, der von Zemeckis produziert wurde, bisher einspielen - bei Produktionskosten von insgesamt 150 Millionen Dollar (rund 113 Millionen Euro) eindeutig zu wenig. Zudem gab es Schwierigkeiten bei der Budget-Planung von "Yellow Submarine".

Ob Robert Zemeckis nun nach einem anderen Studio sucht, ist nicht bekannt. Ursprünglich sollte "Yellow Submarine" im nächsten Jahr in den Kinos anlaufen. Der Film sollte mit insgesamt 16 Songs der "Beatles" musikalisch untermalt werden. Sogar Darsteller für die "Fab Four" waren schon ausgewählt. Zumindest hatte "The Hollywood Reporter" im Januar 2010 vermeldet, die Schauspieler Cary Elwes, Dean Lennox Kelly, Peter Serafinowicz and Adam Campbell hielten sich für das Projekt bereit.

Robert Zemeckis feierte als Regisseur, Produzent und Drehbuchautor mit Filmen wie "Zurück in die Zukunft", "Cast Away - Verschollen" oder "Der Polarexpress" Erfolge. 1995 gewann er als "Bester Regisseur" einen Oscar für "Forrest Gump".

aze

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