Riverdale: Was passiert mit Luke Perrys Serien-Figur?

Der Tod von Luke Perry zieht nicht nur tiefe Trauer, sondern auch eine wichtige Frage nach sich: Was passiert mit seiner "Riverdale"-Figur?

Seit Staffel eins spielt Luke Perry in der Serie "Riverdale" Fred Andrews, den Vater von Archie (KJ Apa, l.)

Die Produktion der dritten Staffel der Serie "Riverdale" ist am Montag nach der Todesnachricht von Luke Perry (1966-2019) umgehend gestoppt worden. Cast und Crew sollen Zeit haben, in Ruhe zu trauern, heißt es aus dem Umkreis der Show, die hierzulande bei Netflix ausgestrahlt wird. Perry, der in den 1990er Jahren durch die Kultserie "Beverly Hills, 90210" bekannt wurde, spielte in "Riverdale" seit der ersten Staffel Fred Andrews, den Vater von Hauptfigur Archie Andrews (KJ Apa). Welche Auswirkungen hat Perrys Tod nun auf die Produktion? Wird auch seine Figur in der Serie sterben?

Staffel drei ist noch nicht abgedreht

Bisher sind 13 Episoden der dritten Staffel ausgestrahlt worden. Folge 14 ist für den 6. März in den USA angekündigt. Dort läuft die Show beim Sender The CW. Einen Tag später ist die Episode in Deutschland bei Netflix verfügbar. Sie trägt den Titel "Chapter Forty-Nine: Fire Walk with Me". Die Folgen 15 und 16 sollen in den beiden Wochen danach veröffentlicht werden. Auch ihre Titel sind bereits bekannt: "Chapter Fifty: American Dreams" sowie "Chapter Fifty-One: BIG FUN". Staffel drei soll insgesamt 22 Episoden umfassen.

Da davon auszugehen ist, dass einige Folgen bereits vorproduziert sind, ist das Schicksal von Fred Andrews noch offen. Luke Perry war zwar keiner der Hauptcharaktere der Show, spielte aber dennoch eine tragende Rolle, gerade im Leben von Archie und seinen Freunden. Fred Andrews hatte stets einen weisen Rat auf Lager und erdete die Show in all dem Teenie-Drama. "Riverdale" basiert auf den bekannten "Archie"-Comics.

Dreh und Angelpunkt der Serie sind Archie und seine Freunde, die in der Kleinstadt Riverdale noch zur Highschool gehen. Neben klassischen Teenager-Problemen, wie der ersten Liebe und Familienstreitigkeiten, erschüttert ein Mord an einem Mitschüler das beschauliche Städtchen. Im Zuge dessen kommen weitere dunkle Geheimnisse über die Bewohner von Riverdale ans Licht. Auch für Archie wurde es düster, er legte sich mit Hiram Lodge (Mark Consuelos) an. In der zehnten Folge der dritten Staffel drohte sein Vater Fred diesem schließlich, dass er ihn umbringen werde, sollte er Archie auch nur ein Haar krümmen...

Ein möglicher Ausstiegsplot?

Könnte diese Drohung womöglich als Plot dienen, um Fred Andrews aus der Serie zu schreiben? Fans der Show wissen, dass Hiram Lodge zu allem fähig ist, auch zu einem Mord. Zwar herrscht eigentlich Waffenstillstand zwischen Archie und Hiram, aber das könnte sich schnell wieder ändern. Auf jeden Fall braucht es einen triftigen Grund, damit Fred Andrews seinen Sohn und Riverdale verlässt. Ein Serientod mag makaber erscheinen, könnte aber die einzig logische Ausstiegsmöglichkeit sein. Unklar ist, in wie vielen der bisher abgedrehten Episoden Luke Perry noch zu sehen sein wird und ob diese womöglich angepasst werden müssen.

Seine letzten Projekte

Neben "Riverdale" wird Luke Perry in diesem Jahr auch noch im Kino zu sehen sein. In "Once Upon a Time in Hollywood" von Regisseur Quentin Tarantino (55) hat er die Rolle des Scott Lancer übernommen. Der Streifen soll sich bereits in der Nachbearbeitung befinden, so dass seine Szenen alle im Kasten sein dürften. Oscar-Gewinner und Co-Star Leonardo DiCaprio (44) beschrieb Perry via Twitter als "gutherzigen und unglaublich talentierten Künstler". "Once Upon a Time in Hollywood" läuft hierzulande am 15. August in den Kinos an.

Jüngst wurde auch das Serien-Revival von "Beverly Hills, 90210" vom US-Sender FOX bestätigt. Luke Perry wurde allerdings nicht beim Cast aufgeführt. Da das Serien-Projekt aber noch nicht gestartet ist, ist davon auszugehen, dass seine ehemaligen Co-Stars und die Macher der Show einen Weg finden werden, um ihm Tribut zu zollen. Schließlich hat er "Beverly Hills, 90210" als Dylan McKay maßgeblich geprägt.

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