Rammstein: Darum ist die Tour so besonders

Rammstein gehen auf Stadion-Tour und die Fans reißen sich um die Tickets. Doch warum sind diese Konzerte so besonders?

Till Lindemann bei einem Rammstein-Konzert in Moskau

Am Donnerstag, den 8. November um 10:00 Uhr, werden alle Rammstein-Fans vor dem Rechner sitzen und versuchen beim Ticketanbieter Eventim, eines der heißbegehrten Tickets für die Stadion-Tour 2019 zu bekommen. Schon eines ist jetzt klar: Viele werden leer ausgehen. Denn der Run auf die Eintrittskarten wird riesig sein.

Nicht umsonst stellte die Band bereits am Montag die Aufnahme in den illustren Rammstein-Fanclub "LIFAD" vorübergehend ein, da die Community ein exklusives Vorkaufsrecht hat. Zu viele wollten in den Genuss des Privilegs kommen, als Mitglied bereits drei Tage vorher Tickets zu ergattern. Am Donnerstag nun aber werden sich die restlichen Millionen Rammstein-Fans in ganz Europa online einen Kampf um die gefragten Karten liefern.

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Eventim kündigte bereits an, dass man mit einem riesigen Ansturm rechne und empfahl seinen Kunden einige Maßnahmen, wie frühzeitig einen Account anzulegen. Doch was macht die neue Tour der Band um Frontmann Till Lindemann (55) denn überhaupt so besonders, dass sie einen derartigen Hype auslöst? Bespielt Rammstein ("Reise, Reise") denn nicht regelmäßig die großen Festivals und die größten Hallen der Nation? Hysterie oder berechtigte Vorfreude?

Erstes Album seit rund zehn Jahren

Teils teils: Die bislang letzte herkömmliche Europa-Tournee absolvierte Rammstein im Jahr 2013, allerdings ohne neue Songs im Gepäck. Deutsche Fans bekamen dabei außerdem nur bei zwei Konzerten in Wolfsburg die Gelegenheit, ihre Idole zu bestaunen. 2016 und 2017 folgten einige große Festivals, darunter auch Rock im Park sowie das Southside-Festival plus insgesamt drei Konzerte in ihrem Wohnzimmer, der legendären Berliner Waldbühne.

Doch eine reguläre und ausgiebige Tour blieb aus. Nun wird jedoch alles anders. Zum einen wird Rammstein zum ersten Mal seit rund zehn Jahren eine Tour zu einem neuen Album (angekündigt für 2019) spielen und damit auch endlich wieder neue Hits live zum Besten geben. Zum anderen werden erstmals in der langjährigen Erfolgsgeschichte von Rammstein die größten Stadien der Republik bespielt. Ein Open-Air-Feeling der ganz besonderen Art und Weise, in die Fans der Band bislang eben noch nicht gekommen sind.

In Deutschland wagen sich Rammstein deswegen auf Schalke in die Veltins-Arena, in die riesigen Olympiastadien in München und Berlin, ins Rudolf-Harbig-Stadion nach Dresden, ins Rostocker Ostseestadion, in die HDI Arena in Hannover und in die Frankfurter Commerzbank-Arena. Allesamt ursprünglich große Sport- und Fußballstadien, die zwischen 30.000 und 75.000 Menschen beherbergen können.

Alternative für alle, die leer ausgehen

Darüber hinaus geht es für Rammstein auch noch in 16 weitere Länder, darunter auch Exoten wie Lettland oder Finnland. Ein Highlight sind dabei mit Sicherheit auch die beiden Auftritte in Russland. Für alle hiesigen Fans, die möglicherweise keine Karte für die deutschen Konzerte ergattern können, sind möglicherweise nahe gelegene oder leicht zu erreichende Städte im Ausland eine Alternative.

So geben Rammstein unter anderem auch in Bern, Prag, Paris, Barcelona, Moskau, Kopenhagen, Wien, Oslo, Brüssel, Rotterdam oder Stockholm ein Stelldichein. Rammstein ist bei alldem dargestellten Bombast und der entfackelten Pyrotechnik für ein Live-Konzert immer eine Reise wert...

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