Radio Heimat: Kinofilm entführt zurück in die 80er

Früher war alles besser? Stimmt nicht, das erkennen auch die vier Freunde aus dem Film "Radio Heimat"

Erwachsenwerden ist nicht einfach. Die Hormone fahren Achterbahn und in der Liebe will es nicht so recht klappen. Mit den Eltern kann man darüber nicht reden, schließlich nerven die nur mit ihren lieb gemeinten Ratschlägen, die am Ende doch keine große Hilfe sind. Wie pubertierende Jungs mit so einer Situation umgehen, zeigt "Radio Heimat", der am 17. November in den Kinos startet.

Darum geht's

"Woanders ist auch scheiße!" - so lautet das Motto der vier Freunde Frank (David Hugo Schmitz), Pommes (Jan Bülow), Spüli (Hauke Petersen) und Mücke (Maximilian Mundt). Die Jugendlichen leben im "Pott" der 1980er Jahre und haben - wie die meisten Jungs in der Pubertät - vor allem eines im Blick: Mädchen.

Aber wie kommt man an die Herzensdame ran? Um bei der hübschen Carola (Milena Tscharntke) zu landen, orientiert sich Frank an der Liebesgeschichte seiner Eltern, die der Zuschauer durch Rückblenden erfährt. Also wollen die Vier eine Rock-Band gründen, bei Tanzstunden prahlen oder den Mädchen im Partykeller näher kommen. Schnell merken sie, dass man den Erzählungen der Eltern nicht einfach Glauben schenken darf. Und so bleibt als letzte Chance die Klassenfahrt, bei der die Jungs die Dinge nun selbst in die Hand nehmen...

Setbilder

Stars bei Dreharbeiten

Wie wandlungsfähig Schauspielerin Kate Winslet ist, hat sie uns bereits häufiger unter Beweis gestellt. Doch in einer Robe aus dem 19. Jahrhundert und dunkel gefärbten Haaren, wie hier für die Dreharbeiten des Films "Ammonite" in London, überrascht sie uns aufs Neue. 
Ein Schauspiel-Duo, welches wir so auch noch nicht häufig gemeinsam vor der Kamera gesehen haben: Nicole Kidman und Hugh Grant filmen zusammen für die amerikanische Drama-Miniserie "The Undoing", die auf dem Roman "You Should Have Known" von Jean Hanff Korelitz basiert. Bei den ersten Behind-the-Scenes-Fotos ... 
... zeigt sich Nicole Kidman von ihrer Schokoladen-Seite: In rötlicher Locken-Mähne und schickem Trenchcoat läuft sie über das Film-Set. 
Hugh Grant spielt Jonathan Sachs, der als anerkannter Kinderarzt seiner Ehefrau Grace (Nicole Kidman) eine große Stütze und dem gemeinsamen Kind ein toller Vater ist. Sein plötzliches Verschwinden stürzt jedoch alles ins Chaos ... 

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Hintergrund: Das Buch zum Film

Im Laufe des Films erkennen die Freunde schließlich, dass Schönheit nicht alles ist, sondern der "Pfeffer im Arsch" eines Mädchens zählt. Regisseur Matthias Kutschmann bedient sich bei seinem Regie-Debüt an diversen Kurzgeschichten aus dem gleichnamigen Buch "Radio Heimat: Geschichten von zuhause" des Bochumer Autors Frank Goosen, 50. Der Schriftsteller schreibt darin über seine Jugend, die Kutschmann jetzt wieder aufleben lässt.

Doch so wirkliche Spannung will im Film nicht aufkommen. Die Jungs wandern von einem Ort zum nächsten, um bei den Mädchen zu landen. Abwechslung? Fehlanzeige! Einzig der Ruhrpott-Charme verleiht dem Streifen das gewisse Etwas.

Stars auf Events

Wer sonst noch feiert

15. April 2019  Für ihren neuen Film touren die Schauspieler des Films "Avengers: Endgame" gerade einmal um die Welt. Für die Schauspieler Joe Russo, Anthony Russo, Kevin Feige, Robert Downey Jr., Brie Larson und Jeremy Renner ging es gerade nach Südkorea. Wer nicht die Möglichkeit hat, die Comic-Helden live zu sehen: Der Film wird ab dem 24. April in den deutschen Kinos laufen. 
15. April 2019  Die hübsche Isabell Horn erscheint mit Babykugel und flatterndem Maxi-Kleid zur Musical-Premiere "Paramour" vom Cirque du Soleil in Hamburg. Ein weiterer Blickfang auf dem Red-Carpet ... 
... ist die brasilianisch-deutsche Tänzerin Fernanda Brandao. Mit Wow-Dekolleté und strahlendem Lächeln verzaubert sie nicht nur die Fotografen. Auch wir sind hin und weg von ihrem Red-Carpet-Look.  
Nicht schlecht gestaunt haben Fans und Fotografen bei Jenny Elvers Sohn Paul, der seine Mutter zur Musical-Premiere begleitet hat. Der 17-Jährige erscheint im deutlich kürzerem Haar und schickem Anzug an der Seite von Jenny. 

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Fazit:

Vor allem Ruhrpottlern aus der Ecke von Bochum, die in den 60er Jahren geboren wurden, dürften an dem Film ihre wahre Freude haben. Der Streifen lässt die Erinnerungen an die Musik, die Klamotten und vieles mehr aus den 80er Jahren wieder lebendig werden. Alle anderen sollten sich das Kinoticket sparen.

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