Radio Heimat: Kinofilm entführt zurück in die 80er

Früher war alles besser? Stimmt nicht, das erkennen auch die vier Freunde aus dem Film "Radio Heimat"

Erwachsenwerden ist nicht einfach. Die Hormone fahren Achterbahn und in der Liebe will es nicht so recht klappen. Mit den Eltern kann man darüber nicht reden, schließlich nerven die nur mit ihren lieb gemeinten Ratschlägen, die am Ende doch keine große Hilfe sind. Wie pubertierende Jungs mit so einer Situation umgehen, zeigt "Radio Heimat", der am 17. November in den Kinos startet.

Darum geht's

Daniela Büchner

Ihre Zwillinge haben den Tod von Papa Jens noch nicht verstanden

Daniela und Jens Büchner
Der Tod von Jens Büchner (†49) jährt sich im November zum ersten Mal. Vor allem für die beiden Kleinsten ist der Tod ihres Papas schwer zu begreifen.
©VOX / Gala

"Woanders ist auch scheiße!" - so lautet das Motto der vier Freunde Frank (David Hugo Schmitz), Pommes (Jan Bülow), Spüli (Hauke Petersen) und Mücke (Maximilian Mundt). Die Jugendlichen leben im "Pott" der 1980er Jahre und haben - wie die meisten Jungs in der Pubertät - vor allem eines im Blick: Mädchen.

Aber wie kommt man an die Herzensdame ran? Um bei der hübschen Carola (Milena Tscharntke) zu landen, orientiert sich Frank an der Liebesgeschichte seiner Eltern, die der Zuschauer durch Rückblenden erfährt. Also wollen die Vier eine Rock-Band gründen, bei Tanzstunden prahlen oder den Mädchen im Partykeller näher kommen. Schnell merken sie, dass man den Erzählungen der Eltern nicht einfach Glauben schenken darf. Und so bleibt als letzte Chance die Klassenfahrt, bei der die Jungs die Dinge nun selbst in die Hand nehmen...

Setbilder

Stars bei Dreharbeiten

Da staunen die Autofahrer in Los Angeles nicht schlecht, als Popstar Harry Styles vor ihnen singend über die Straße fliegt. Die Performance ist Teil der "Crosswalk The Musical"-Episoden des britischen Entertainers James Corden. Die prominenten Darsteller nutzen die roten Ampelphasen, um auf unterhaltsame Weise bekannte Stücke in Kurzform zum Besten zu geben. 
Jennifer Garner teilt auf Instagram ein Bid von den Dreharbeiten zu ihrem neuen Netflix-Projekt "Yes Day" an der Seite von Schauspielkollege Édgar Ramírez. Bei der Komödie geht es um einen Tag, bei denen alle Wünsche der Kinder mit "Ja" beantwortet werden. Das klingt unterhaltsam.
Sind Owen Wilson und Jennifer Lopez etwa das neue Glamour-Paar? Ja! Allerdings sind die beiden nur in ihrem aktuellen Film "Marry Me", zu dem gerade die Dreharbeiten laufen, glücklich liiert. Wenn man genau hinschaut, sieht man die Markierungen auf denen die Schauspieler platziert werden.
Auch bei diesem Schnappschuss vom Set von "Marry Me" streifen Owen Wilson und Jennifer Lopez verliebt durch die Nacht. Wir sind gespannt, wie die Love-Story ausgeht...

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Hintergrund: Das Buch zum Film

Im Laufe des Films erkennen die Freunde schließlich, dass Schönheit nicht alles ist, sondern der "Pfeffer im Arsch" eines Mädchens zählt. Regisseur Matthias Kutschmann bedient sich bei seinem Regie-Debüt an diversen Kurzgeschichten aus dem gleichnamigen Buch "Radio Heimat: Geschichten von zuhause" des Bochumer Autors Frank Goosen, 50. Der Schriftsteller schreibt darin über seine Jugend, die Kutschmann jetzt wieder aufleben lässt.

Doch so wirkliche Spannung will im Film nicht aufkommen. Die Jungs wandern von einem Ort zum nächsten, um bei den Mädchen zu landen. Abwechslung? Fehlanzeige! Einzig der Ruhrpott-Charme verleiht dem Streifen das gewisse Etwas.

Stars auf Events

Wer sonst noch feiert

12. März 2020  Dieses Bild sieht man nicht häufig. Mick Jaggers Sohn Gabriel (aus der Ehe mit Jerry Hall) steht nicht oft im Rampenlicht. Jetzt haben die beiden aber zusammen in London gefeiert, und zwar den Launch von Gabriels Website Why Now. Dort bietet der 22-Jährige Artikel, Videos und Audio-Content an.
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Fazit:

Vor allem Ruhrpottlern aus der Ecke von Bochum, die in den 60er Jahren geboren wurden, dürften an dem Film ihre wahre Freude haben. Der Streifen lässt die Erinnerungen an die Musik, die Klamotten und vieles mehr aus den 80er Jahren wieder lebendig werden. Alle anderen sollten sich das Kinoticket sparen.

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