Quentin Tarantino: Aufregung um seine "Huren"-Suche

Ärger für Regisseur Quentin Tarantino: Über eine Casting-Agentur soll er angeblich nach Prostituierten für einen neuen Film gesucht haben

Quentin Tarantino hat Ärger wegen eines pikanten Casting-Aufrufs.

Weniger Geld und Fokus auf gutes Aussehen: Dass in Hollywood und allgemein im Filmbusiness oft keine Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen stattfindet, ist kein Geheimnis. Nun ist der erfolgreiche Regisseur Quentin Tarantino (53, "The Hateful Eight") in den Fokus von Feministinnen geraten: Wie der "Guardian" jetzt unter Berufung auf den Blog "Women and Hollywood" berichtet, soll eine Casting-Agentur für ein neues Tarantino-Projekt explizit nach "Huren" gesucht haben.

So lautete der Aufruf

"Suchen Huren für ein Projekt von Quentin Tarantino. Hellhäutige, gewerkschaftsfreie Frauen zwischen 18 und 35 Jahren", heißt es in dem Aufruf, den die Agentur zwar inzwischen wieder gelöscht haben soll, der aber in dem Blogeintrag von "Women and Hollywood" veröffentlicht wurde - allerdings ohne den Namen der Casting-Agentur zu nennen. Weitere Kriterien der Agenten waren demnach "natürliche Augenbrauen, natürliche Brüste und eine natürliche Haarfarbe".

Das sagt die Casting-Agentur

Bei dem Film handelt es sich der Anzeige zufolge um einen Western, der Ende Juni in Los Angeles gedreht werden soll. Die Fotos und Daten sollten von den Frauen unter dem Betreff "Huren" an die Agentur geschickt werden. Auf Nachfrage von "Women and Hollywood" gab die Agentur an, dass der Begriff lediglich aus dem Skript stamme und als Rollenbezeichnung zu verstehen sei.

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