Producers Guild Awards: "The King's Speech" zurück im Oscar-Rennen

Nach dem Siegeszug von "The Social Network" bei den Golden Globes wird es durch die Verleihung der Preise der Produzenten in Hollywood nun spannend im Rennen um den besten Film. Denn bei den PGA-Awards gewann "The King's Speech"

Helen Mirren, Tom Hooper

Am Wochenende gab es erneut eine der Preisverleihungen, die Filmfreunde danach über Ausblicke auf den Oscar rätseln lassen: Die Vereinigung der Filmproduzenten in Amerika verlieh ihre Branchenpreise am Samstag (22. Januar). Der große Gewinner: "The King's Speech", die Geschichte um den stotternden englischen König George VI. mit Colin Firth und Helena Bonham Carter in den Hauptrollen. Der Preis wurde von Helen Mirren - mit neuer Kurzhaarfrisur - überreicht. Spannend daran ist die Tatsache, dass genau dieser Film mit sieben Nominierungen in die "Golden Globe"-Schlacht gegangen und mit nur einem Preis (für Colin Firth) dort sehr enttäuscht hatte. Doch nun ist das Oscar-Rennen gegen "The Social Network" und andere Konkurrenten wieder wahrscheinlich.

Golden Globes 2011

Gebt ihnen die Kugel

Das Glamourpaar des Abends: Brad Pitt ganz lässig mit Sonnenbrille und Angelina Jolie strahlend in einer smaragdfarbenen Glitzer
Natalie Portman zeigt sich blumig und mit wachsendem Babybauch.
"Dr. House"-Star Olivia Wilde begeisterte alle Anwesenden mit einem funkelnden Traum aus dunklem Tüll.
Nach schweren Monaten und besiegtem Krebs zeigt sich Michael Douglas mit Catherine Zeta-Jones in gesunder Verfassung.

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Laudatorin Helen Mirren sowie die "King's Speech"-Produzenten Gareth Unwin, Iain Canning und Emile Sherman.

Schließlich geht auch bei den Oscars die wichtige Ehrung für den "Besten Film" an die Produzenten eines Stückes. Und im vergangenen Jahr schlug der PGA-Award-prämierte Film "The Hurt Locker" das millionenteure und bejubelte Schwergewicht "Avatar".

Wie unerwartet diese Entscheidung kam, war auch daran ersichtlich, dass zwar die wichtigen Beteiligten an "The Social Network" vor Ort waren. Der "King's Speech"-Filmverleiher Harvey Weinstein war allerdings nicht zu sehen - er war auf Filmschau beim Sundance-Festival. Auch die Produzenten von Konkurrenzfilmen wie "The Fighter" (Mark Wahlberg) und "The Town" (Graham King) freuten sich gegenüber dem Branchenblog "DeadlineHollywood.com", dass ein möglicher Durchmarsch von "The Social Network" erst einmal gestoppt scheint.

Weitere Preise gingen an den Animationsfilm "Toy Story 3", die Dokumentation "Waiting for Superman", James Cameron (Meilenstein), Scott Rudin (Lebenswerk), Sean Penn und Laura Ziskin, die Serien "Mad Men" und "Modern Family".

Die Nominierungen für die Oscars 2011 werden am Dienstag (25. Januar) bekanntgegeben.

cfu

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