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Paris Hilton Ein It-Girl in Indien


Zwischen jubelnden Fans und bitterer Armut: Paris Hiltons erster Indienbesuch hinterließ bleibende Eindrücke bei der Blondine

Eigentlich gibt es wenige Auftritte von Paris Hilton, bei denen sie nicht alles irgendwie "hot" findet. Doch bei ihrem kürzlichen Besuch in Indien zeigte sich die Hotelerbin - sogar für ihre Verhältnisse - völlig aus dem Häuschen. "Juhu, ich bin so aufgeregt! Das wird ein fantastischer Trip!", twitterte sie bereits im Vorfeld. Und Paris sollte nicht enttäuscht werden: Bei ihrer Ankunft in Mumbai wurde sie von einer Schar Fotografen und Fans herzlich empfangen.

Momentan fliegt die 30-Jährige um die Welt, um ihre neue Handtaschen- und Accessoires-Kollektion vorzustellen. Viele Stationen auf dem Plan, doch Indien scheint es Paris besonders angetan zu haben. Während ihres dreitägigen Aufenthalts (24. bis 26. September) überschlug sie sich in ihren Twitternachrichten fast vor Lob für Land und Leute. "Die indischen Frauen sind so exotisch und hinreißend", schrieb sie. "Indien rockt! Es ist so aufregend, hier zu sein. Ich liebe die Leute in Indien und bin so froh, dass ich hergekommen bin."

Als "spirituellen und magischen" Ort bezeichnete die Blondine das Land. Und auch die Inder schienen sich über den Besuch des It-Girls zu freuen. Vor Paris' Shoperöffnung in einem Einkaufszentrum tummelten sich zahlreiche Fans vor der Boutique, die passend zu ihrem Sortiment in der Form einer Handtasche gestaltet wurde. Paris enttäusche die wartende Menge nicht und begrüßte alle mit "Namaste Indien". Zwischendrin schlüpfte sie in ein Sari-ähnliches Kleid und gab fleißig Autogramme.

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Doch fernab der schillernden Shoppingwelt lernte Paris auch eine andere Seite des Lands kennen. Als sie in ihrem Geländewagen durch die Slums kutschiert wurde, war sie bestürzt von der Armut der Menschen. Augenzeugen zufolge sei sie ausgestiegen, um einer Frau mit einem Baby auf dem Arm 100 Dollar (ca. 75 Euro) zu schenken. Dies berichtete das Promiportal "tmz.com". Im Anschluss daran soll Paris alles Geld, das sie im Geldbeutel hatte, an die Bevölkerung verteilt haben – angeblich mehr als 2000 Dollar (ca. 1500 Euro).

"Indien ist wunderschön, aber manche Teile sind so stark von Armut betroffen. Es hat mir das Herz gebrochen, als ich Kinder gesehen habe, die auf der Straße schlafen müssen", twitterte Paris. Und anstatt ihr Geld für Partys, Designer-Klamotten oder teure Autos auszugeben, wollte sie zur Abwechslung Gutes damit tun. Ihre Twitterfans fragte sie, welche indischen Wohltätigkeitsorganisationen vertrauenswürdig seien, denn sie wolle helfen und "einen Unterschied machen".

Nach drei Tagen ging es für Paris weiter nach Dubai. Doch ihren Indienbesuch wird sie so schnell nicht vergessen. "Was für ein fantastischer und aufschlussreicher Trip nach Indien", schwärmte sie – und fügte hinzu, dass sie bald wiederkommen wolle.

kse

gala.de


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