Oscars 2020: Academy erklärt: Darum fehlte verstorbener Luke Perry bei "Memoriam"

Bei den Oscars wird immer auch Abschied genommen. Luke Perry fehlte allerdings in der Galerie jener, die im vergangenen Filmjahr von uns gingen. Warum der Schauspieler in dem Einspieler nicht bedacht wurde, erklärt die Academy jetzt in einem Statement.

Zwar hatten die diesjährigen Oscars auch eine sensationelle Neuheit im Gepäck (erstmals gewann mit "Parasite" ein fremdsprachiges Werk den Preis in der Königsdisziplin "Bester Film"), doch ein Programmpunkt hat bei der Verleihung Tradition und wurde auch 2020 beibehalten: Zum Ende der Veranstaltung hin werden in der "Memoriam Gallery" noch einmal Bilder jener Filmschaffenden gezeigt, von denen sich die Branche in den vergangenen zwölf Monaten verabschieden musste. 

Luke Perry fehlte in der Galerie

Darunter zählten und zählen sowohl Schauspieler, Regisseure als auch weniger "öffentlichkeitswirksame" Vertreter aus den Bereichen hinter der Kamera. Dieses Jahr wurde der Ex-Basketballprofi und Produzent Kobe Bryant (†41) ebenso bedacht wie die Filmlegenden Kirk Douglas (†103) und Doris Day (†97). Wer indes überraschend fehlte: Schauspieler Luke Perry (†52). Zuschauer und Fans wunderten sich, die Empörung im Netz war riesig. Immerhin hatte der aus der 1990er-Serie "Beverly Hills 90210" bekannte Schauspieler mit seiner Rolle in "Riverdale" an alte Erfolge angeknüpft und wollte erst kürzlich sein Comeback feiern. 2019 war er nach Jahren erstmals wieder in einer großen Hollywoodproduktion auf der Kinoleinwand zu sehen.

"Once Upon A Time ... In Hollywood" hätte sein Comeback werden können

Neben Leonardo DiCaprio, 45, und Brad Pitt, 56, wollte er in Quentin Tarantinos, 56, "Once Upon A Time ... In Hollywood" seine Rückkehr ins Rampenlicht feiern. Doch dazu kam es nicht. Noch bevor der Film im August 2019 in Deutschland Premiere feierte, verstarb der Darsteller Anfang März 2019 an den Folgen eines Schlaganfalls. Ein Schock für seine Fans, die sich auf ein Wiedersehen mit seiner Paraderolle "Dylan McKay" im Reboot von "90210" gefreut hatten. 

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Academy erklärt Entscheidung gegen Luke Perry

In einer Erklärung der Oscar Academy gegenüber "E!News" zur Frage, warum Luke Perry in der "Memoriam"-Sequenz nicht erwähnt wurde, heißt es: "Die Academy erhält Hunderte Vorschläge für die 'In Memoriam'-Sequenz der Oscars, darunter viele geliebte Menschen und Kollegen aus der Medien-Industrie. Ein gesondertes Komitee, das jede Branche vertritt, trifft anhand dieser Vorschläge wohl überlegte Entscheidungen für eine zeitlich sehr begrenzte Liste." Es scheint also schlichtweg aus Zeitgründen dazu gekommen zu sein, dass Luke Perry bei den Oscars 2020 nicht erwähnt wurde. 

Ein kleiner Trost für seine Fans: Auf der Website der Academy ist die gesamte Liste (mit 163 Personen) einzusehen. Hier taucht auch Luke Perry auf. Hollywood hat den Seriendarsteller also doch nicht vergessen, selbst wenn er bei der eigentlichen Veranstaltung keine Erwähnung fand. 

Verwendete Quelle: E!News, eigene Recherche

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