Oscars 2017: Viola Davis rührt mit ihrer Rede zu Tränen

Sie galten als Favoriten auf die Nebendarsteller-Oscars und setzten sich auch durch: Viola Davis und Mahershala Ali sorgten beim Oscar-Publikum für Gänsehaut

Gleich die erste Kategorie des Abends hat für weltweite Gänsehaut gesorgt. Vorjahres-Siegerin Alicia Vikander präsentierte den Oscar für den besten Nebendarsteller, der mit Namen wie Michael Shannon ("Nocturnal Animals"), Jeff Bridges ("Hell Or High Water") oder Dev Patel ("Lion") hochklassig besetzt war. Sogar der junge Lucas Hedges mit seiner Rolle in "Manchester by the Sea" durfte sich Außenseiter-Chancen ausrechnen.

Mahershala Ali gewinnt den Oscar

Doch ein anderer Mime galt als Favorit und wurde dieser Rolle auch gerecht: Mahershala Ali durfte mit Tränen in den Augen den verdienten Lohn für seine eindringliche Darbietung in "Moonlight" als Drogendealer mit großem Herzen einfahren. Dabei teilte er dem begeisterten Star-Publikum auch gleich noch mit, dass er vor kurzem Vater geworden ist. Ein doppelter Gewinner also!

Viola Davis findet eindrucksvolle Worte

Bei den Damen in dieser Kategorie hatte der letztjährige Nebendarsteller-Gewinner Mark Rylance die Ehre, den Oscar zu überreichen. Viola Davis ging als Favoritin ins Rennen für ihre Darbietung in "Fences". Und konnte sich gegen die in diesem Jahr schier unglaublich große Konkurrenz in Person von Naomi Harris ("Moonlight"), Nicole Kidman ("Lion"), Octavia Spencer ("Hidden Figures") und Michelle Williams ("Manchester by the Sea") durchsetzen.

Mit ihrer tränenreichen wie eindringlichen Rede sorgte sie auch im Publikum für glitzernde Augen, allen voran bei ihrem "Captain, oh Captain", Denzel Washington. Der Regisseur und männliche Hauptdarsteller von "Fences" habe alles aus ihr herausholen können. Ihre Ansprache war derart rührend, dass selbst die gefürchtete Rausschmeißer-Musik trotz überlanger Rede sich nicht traute, einzusetzen.

Die Gewinner der Oscars 2017

Oscars 2017

Das sind die Gewinner des Abends

Leonardo DiCaprio und Emma Stone
Wer an diesem Abend abgeräumt hat und wieso es bei der Verkündung des „Besten Films“ zu einer Panne kam, zeigen wir im Video!
©Gala


Oscars 2017

Die Tops und Flops vom roten Teppich

Sieht aus wie Vivienne Westwood, ist aber Alaia: Scarlett Johansson hat sich bei der Kleiderwahl für eine fließende Rose mit Tüll entschieden, das ihre definierten Arme und ihr Dekolleté betont.  
Ihr diamantenbesetztes Glitzerkleid strahlt, doch Jennifer Aniston leitete mit einer emotionalen Rede einen Tribut-Film ein, der die im letzten Jahr verstorbenen Hollywood-Stars ehrte. Besonders der Tod von "Titanic"-Star Bill Paxton ging ihr nah und sie musste mit den Tränen kämpfen. 
Wenn man in einer vermutlich sündhaft teuren schwarzen Spitzenrobe von Alexander McQueen so sündhaft gut aussieht wie Salma Hayek, kann man auch eine so stolze Pose einnehmen. Schick, schicker, Salma!
Fesche Franse: Emma Stone, die für ihre Rolle in La La Land als beste weibliche Hauptdarstellerin nominiert ist, zeigt sich in einem hübschen golden bestickten Dress, der ihre makellose Figur unterstreicht. Vier Lagen Fransen sorgen für Bewegung um die Beine.

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