Oscars 2015: Die wichtigsten Fakten

Der Oscar ist die wichtigste Trophäe der Filmbranche. Hier gibt es die wichtigsten Fakten zur diesjährigen Verleihung der Acadamy Awards

Neil Patrick Hattis, Michael Keaton

Es ist das Highlight der Filmbranche: die Verleihung der Oscars. Wer an diesem Abend als Gewinner nach Hause geht, hat es geschafft, denn die Trophäe ist der absolute Ritterschlag Hollywoods.

Aber warum heißt die Trophäe Oscar und wer hat dieses Jahr die besten Chancen? Hier gibt es die wichtigsten Fakten zur 87. Verleihung.

Die Favoriten 2015

"Grand Budapest Hotel" von Wes Anderson und "Birdman" von Alejandro González Iñárritu sind ganze neun Mal nominiert. Die beiden Filme haben also die besten Chancen einen Preis abzustauben. Das Weltkriegs-Drama "The Imitation Game" ist den beiden Komödien mit acht Nominierungen allerdings dicht auf den Fersen. Das Echtzeit-Projekt "Boyhood" und Clint Eastwoods "American Sniper" sind sechs Mal nominiert. Auch das Musik-Drama "Whiplash" und die Stephen-Hawking-Biografie "Die Entdeckung der Unendlichkeit" sind mit vier Nominierungen ebenfalls im Rennen.

Datum und Ort 2015

Die Oscars 2015 werden am 22. Februar verliehen. Die Gala findet seit 2002 im Dolby Theatre in Los Angeles statt.

Der Gastgeber 2015

"How I Met Your Mother"-Star Neil Patrick Harris wird die Oscar-Verleihung zum ersten Mal moderieren. Angst vor der Verantwortung braucht das Multitalent trotzdem nicht zu haben: Als vierfacher Moderator der Tony Awards konnte er bereits zeigen, dass er der perfekte Entertainer ist.

Die Musik-Acts 2015

Für die musikalische Untermalung des Abends sorgen Jack Black, Anna Kendrick und Jennifer Hudson. Außerdem solllen Lady Gaga und Rita Ora auf der Bühne stehen.

Hintergrundwissen

Der Name: Der korrekte Name des Fimpreises ist eigentlich Academy Award, mittlerweile ist sein Spitzname "Oscar" aber geläufiger als sein richtiger Name. Es gibt mehrere Mythen zur Namensgebung: Laut "moviepilot" soll die frühere Academy-Leiterin Margaret Herrick gesagt haben, dass die Trophäe wie ihr Onkel Oscar aussähe. Aber auch Bett Davis könnte für den Namen verantwortlich sein: Angeblich behauptete sie, die Statue erinnere sie an den Hintern ihres Ehemanns Harmon Oscar Nelson.

Doch eigentlich müsste der wichtigste Filmpreis der Welt Emilio heißen, denn Emilio Fernández hat für die Trophäe Modell gestanden. Der mexikanische Schauspieler soll aus Geldnot für den Designer des Oscars Cedric Gibbens nackt posiert haben.

Academy Awards Nominee Luncheon

Mittag mit dem Goldjungen

Reese Witherspoon
Clint Eastwood und Bradley Cooper
Julianne Moore macht ein Foto mit einem Fan.
Felicity Jones und Eddie Redmayne

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Das Material: Die Trophäe besteht gar nicht aus Gold, sondern aus einer Mixtur aus Nickel, Silber und Kupfer. Die Statue wird lediglich mit einer Schicht Gold überzogen und soll laut der "Bild" einen Wert von etwa 300 Dollar entsprechen. Der Oscar ist gerade einmal 35 Zentimeter groß.

Die Jury: Die Oscars werden von der ehrenamtlichen Organisation "Academy of Motion Picture Arts and Sciences" verliehen. Sie besteht aus etwa 5.800 Filmschaffenden. Wer einen Oscar gewinnt, wird automatisch in diesen Kreis aufgenommen.

Voraussetzungen: Ein nominierter Film muss im Vorjahr an mindestens sieben Tagen in einem kommerziellen Kino im Umkreis von Los Angeles laufen. Außerdem muss der Streifen eine Mindestlänge von 40 Minuten betragen und als 35- oder 70-Millimeter Kopie oder im Digital-Format 24 oder 48 fps vorliegen.

Für den besten fremdsprachigen Film sowie die Sparten Dokumentation und Kurzfilm gelten Sonderregeln.

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