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Oscars "Das Schönste, was ich je gesehen hatte"

Wim Wenders darf mit seiner herausragenden Dokumentation "Pina" bei der diesjährigen Oscar-Verleihung auf die beliebte Trophäe hoffen

Als Wim Wenders das erste Mal in ein Tanztheaterstück von Pina Bausch ging, im Jahr 1985, war er noch skeptisch. Doch nicht lange: "Beim Rausgehen war ich überzeugt, dass es das Schönste war, was ich je gesehen hatte."

Schon damals traf er die Wuppertaler Choreografin, die zum Weltstar werden sollte, um sie zu einem Film zu überreden. Das Problem: Wie die unbändigen und dennoch schwerelosen Bewegungen mit der Kamera festhalten? Ein Vierteljahrhundert später, nach Pina Bauschs überraschendem Tod 2009, fand der Regisseur endlich die Lösung: 3-D-Technik! Inhaltlich folgt seine Dokumentation "Pina" einer so simplen wie genialen Idee: Er befragte die Tänzer nach ihren Erlebnissen mit Pina, sie antworten mit Tanz und Gesten. Das Ergebnis ist eine mitreißende Hommage an eine große Künstlerin.

gala.de

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