Neues Tabuthema bei GZSZ: Häusliche Gewalt im Vorabend-Programm

Bei GZSZ wird nach Bulimie, Mord und Inzest ein weiteres Tabuthema behandelt: Häusliche Gewalt

Maria Wedig in GZSZ

Maria Wedig in GZSZ

"Gute Zeiten, schlechte Zeiten" ist bekannt dafür, Tabuthemen zu behandeln: Ob Drogensucht, Mord, Suizid, Inzest oder Bulimie - die beliebteste Vorabend-Serie Deutschlands macht da keine Ausnahmen. Nun wird ein weiteres Thema Bestandteil der Serie, das sicherlich für viel Aufsehen sorgen wird: Häusliche Gewalt.

Achtung, Spoiler!

Häusliche Gewalt bei GZSZ

Wer von Beginn an Familie Ahrens verfolgt hat, der ahnt, dass in dieser Familie irgendwas nicht stimmt. Besonders Sohn Luis Ahrens scheint seine Probleme mit seinem Vater Martin Ahrens zu haben und ihm ständig auszuweichen. Nun kommt raus: Martin hat seine Frau Nina Ahrens in ihrer vorherigen Heimat Frankfurt geschlagen und wird auch in Berlin wieder rückfällig.

Oliver Franck über seine Rolle

Schauspieler Oliver Franck, der Martin Ahrens verkörpert, meint gegenüber RTL: "Persönlich würde ich nie im Leben eine Frau schlagen! Abgesehen davon, dass ich kein körperlich aggressiver Mensch bin, ist das ein absolutes No-Go. Man(n) schlägt keine Frau. Punkt." Doch leider gibt es dieses No-Go nun mal in der Gesellschaft, weshalb es Oliver Franck auch so wichtig findet, das Thema nicht zu vernachlässigen. "Dieses Tabuthema zu entstauben und einer großen Zahl von Zuschauern vor Augen zu führen, ist gut und richtig. Auch die Probleme, die für die Familie dabei entstehen, sind wichtig zu zeigen und gehören dazu. Denn nur von außen zu verteufeln ist einfach, aber mitzuerleben, wie die häusliche Gewalt eine Familie zerfrisst, während sich alle hilflos bemühen, den Weg zur Harmonie zu finden, gibt dem Problem etwas Menschliches." 

Martin Ahrens bei GZSZ

Martin Ahrens bei GZSZ


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Alexandra Neldel ist heute eine der beliebtesten deutschen Schauspielerinnen. Ihre Karriere startete sie bereits 1996 in der Rolle als "Katja Wettstein" in "Gute Zeiten, schlechte Zeiten".
© Gala

Durch gute und schlechte Zeiten

Die GZSZ-Darsteller damals und heute

Was zunächst als Komparsenrolle beginnt, entwickelt sich im Dezember 2004 zum größten Schauspiel-Erfolg von Jörn Schlönvoigt. Seither spielt er den Sonnyboy Philip Höfer.
Die Haare sind zwar etwas kürzer, das Lächeln ist jedoch immer noch so breit wie damals. Bei all der Sympathie ist es daher auch kein Wunder, dass Jörn Schlönvoigt bis heute der absolute GZSZ-Liebling ist.
Zusammen mit Jörn Schlönvoigt beginnt auch Anne Menden am 1. Dezember 2004 bei GZSZ. Ein Zufall ist das nicht. Schließlich spielt sie seine Zwillingsschwester, Emily Höfer.
Emily ist nach ihrer Hochzeit zwar keine Höfer mehr, sondern eine Badak, gespielt wird sie aber immer noch von Anne Menden, die über die Jahre immer wieder ihren Look verändert hat. Das 25. Jubiläum der Soap feiert sie mit deutlich dunkleren Ombre-Haaren.

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