US-Serie Narcos: Unfassbar: Mitarbeiter in Mexiko erschossen

Die US-Serie "Narcos" behandelt die Geschichte der kolumbianischen Drogenkartelle in den 1980er und 90er Jahren. Jetzt wurde die Produktion von der Realität auf schockierende Art und Weise heimgesucht

Wagner Moura als Pablo Escobar in der ersten Staffel von "Narcos"

"Narcos" ist eine Erfolgsgeschichte. Die drei abgedrehten Staffeln der US-Serie begeistern die Zuschauer auf der ganzen Welt. Jetzt allerdings wird die Produktion von einem schockierenden Mord überschattet, dem der mexikanische Location-Scout Carlos Muñoz bei Recherchen für die vierte Staffel zum Opfer fiel.

Carlos Muñoz stirbt bei "Narcos"-Recherche 

Wie die spanische Zeitung "El Pais" berichtet, wurde der 37-jährige Carlos Muñoz bereits am elften September rund 60 Kilometer entfernt von der mexikanischen Hauptstadt Mexico City von Kugeln durchsiebt in seinem Auto aufgefunden. Die Gegend ist aufgrund ihrer hohen Mordrate gefürchtet. Bezüglich des Motivs tappt die Polizei bis dato im Dunkeln. Der mexikanische Journalist Julio Astillero teilte via Twitter mit: "Carlos Muñoz Portal (37), suchte nach Standorten für @NarcosNetflix Serie. Er wurde von Kugeln getötet und im Auto aufgefunden."

Zu nah an der brutalen Realität

Auch wenn das Tatmotiv aktuell noch unklar ist, liegt die Vermutung nahe, dass Muñoz mit seiner Recherche in gefährliche Sphären vorgestoßen ist und dies zu seinem Verhängnis wurde. Wie eng Fiktion und Realität bei "Narcos" zusammenliegen, ist auch daran abzulesen, dass der Sohn von Drogenmafia-Chef Pablo Escobar (†), Sebastián Marroquín, sich anbot, diverse Mängel und Ungenauigkeiten des Drehbuchs eigenhändig zu überarbeiten. Das Angebot wurde jedoch vonseiten der Produktion ausgeschlagen.

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