Najet El Kamel in "Die Himmelsleiter": Spannender Dreh mit Axel Prahl und Christiane Paul

Ein wahres Multitalent: Najet El Kamel ist Model und jetzt auch im TV-Film "Die Himmelsleiter" zu sehen. Gala.de hat mit der hübschen Schauspielerin gesprochen

Najet El Kamel

Am Freitag- (27. Februar) und Samstagabend (28. Februar) zeigt das Erste den Film "Die Himmelsleiter". Schauspielerin Najet El Kamel, 35, wird neben Axel Prahl und Christiane Paul ebenfalls in dem Film über die Nachkriegszeit Deutschlands zu sehen sein. Gala.de sprach mit der Halb-Tunesierin.

Wie war es für Sie neben Axel Prahl, Christiane Paul, Nikolai Kinski und Henning Baum zu drehen?

Das war natürlich ein unbezahlbares Geschenk, als unbekannte Schauspielerin gleich mit der Schauspiel-Elite zu arbeiten. Mit Christiane habe ich immer wieder über unsere Rollen gesprochen und Axel Prahl hat mich gleich zu Beginn der ersten Szene in die Arme genommen und mich beruhigt, als die Aufregung zu groß war. Es war einfach nur großartig und die Zeit in Prag bleibt für mich immer unvergessen.

In "Die Himmelsleiter" spielen Sie eine Nebenrolle. Erhoffen Sie sich durch ihre Rolle in der deutschen Filmszene Fuß zu fassen?

Natürlich, das war ja nicht nur ein Hobby-Ausflug. Die Chance, in einer so aufwendigen Produktion mitwirken zu können, fühlt sich an wie ein 6er im Lotto.

Für ihre Rolle als "Ilona Schäfer" haben Sie sich ihre Haare von dunkelbraun auf blond färben lassen. Kostete Sie das große Überwindung?

Es heißt doch, einmal im Leben sollten alle Frauen mal blond gewesen sein. Es ist ein wunderschöner Nebeneffekt in dem Beruf, daß man sich ständig verändern und sich ausprobieren kann. Gerne mehr davon - ich scheue mich nicht!

Sie sind mit dem brasilianischen Star-Autor Paulo Coelho eng befreundet, haben sich sogar den Titel eines seiner Bücher auf Ihren Unterarm stechen lassen. Woher kennen Sie ihn und was verbindet Sie beide?

Uns verbindet das Filmprojekt "Der Alchimist". Nachdem er mich kennengelernt hatte, wollte er unbedingt dass ich ihn zu den Filmfestspielen begleite. Zehn Tage mit Paulo Coelho in Cannes - das war ein unglaubliches Erlebnis. Er sagte zu mir: "You are a real Warrior of light" (Anm. d. Red.: Buch von P. Coelho "Krieger des Lichts"). Ein größeres Kompliment gibt es für mich fast nicht. Daher habe ich mir diesen Titel auf meiner Haut verewigen lassen. Es soll mich stets daran erinnern, meinen eigenen Weg konsequent zu gehen.

Auch mit Verena Pooth sind Sie befreundet. Wo haben Sie sich kennen gelernt und was schätzen Sie an Verona besonders?

Wir sind schon viele Jahre privat sehr eng befreundet. Ich liebe ihre Leichtigkeit und ihr sonniges Gemüt. Verona ist unerschütterlich, voller Lebensenergie und daher auch sehr inspirierend. Wenn wir uns entscheiden, einen öffentlichen Termin gemeinsam wahrzunehmen, teilen wir uns auch immer das Zimmer oder ein Bett. Ich denke, das sagt eine Menge über unsere Freundschaft aus.

Sie haben einen zehnjährigen Sohn und leben mit ihm in München. Wie schwierig ist es, als alleinerziehende Mutter alles unter einen Hut zu bekommen?

Ich verstehe mich nicht als alleinerziehend. Ich verstehe mich mit dem Vater meines Sohnes gut, wir sind sogar eng befreundet und ein gutes Team.

Nochmals zu den Dreharbeiten in Prag. Gab es etwas, was sie besonders beeindruckt hat?

Das ganze Set war großartig und hatte wahrlich schon Hollywood-Dimensionen. Vielleicht sollte ich über ein "Himmelsleiter"- Tattoo nachdenken - schließlich war es ja ein lebensverändernder und wichtiger Moment für mich!

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