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Nach Urheberrechtsprozess Ed Sheeran filmt sich beim Songschreiben

Ein Urheberrechtsprozess hat bei Ed Sheeran Spuren hinterlassen.
Ein Urheberrechtsprozess hat bei Ed Sheeran Spuren hinterlassen.
© Landmark Media/ImageCollect.com
Ed Sheeran hat nach dem Urheberrechtsprozess um "Shape of You" in einem Interview erklärt, dass er sich von nun an beim Songschreiben filmt.

Ed Sheeran (31) hat vor wenigen Tagen einen Urheberrechtsprozess vor dem Londoner High Court gegen einen Songwriter gewonnen. Dieser hatte zusammen mit seinem Co-Writer behauptet, Sheerans Song "Shape Of You" wäre teilweise bei einem Lied von ihnen abgekupfert worden. Der Prozess hat bei dem Sänger Spuren hinterlassen.

Um sich in Zukunft vor ähnlichen Behauptungen zu schützen, hat der 31-Jährige damit begonnen, alle seine kreativen Schreibsitzungen zu filmen. "Ich filme einfach alles, alles ist auf Video", sagte er jetzt in einem BBC-Interview. Auch das Songschreiben an sich hat sich für den Sänger verändert: "Das beste Gefühl der Welt ist die Euphorie bei der ersten Idee, einen großartigen Song zu schreiben. Das Gefühl hat sich nun verändert und man denkt: 'Oh, warte, lass uns für eine Minute darüber nachdenken.' Du hinterfragst dich selbst."

Ed Sheeran: "Bin froh, dass wir weitermachen können"

Sheeran sei dennoch "froh, dass es vorbei ist. Ich bin froh, dass wir weitermachen und wieder Songs schreiben können". Den Gerichtsprozess beschrieb der Sänger als langwierig und unangenehm für alle Beteiligten und erklärte, dass es dennoch "keine andere Wahl" gegeben habe, als die Klage anzufechten. Dabei sei es ihm nicht um Geld, sondern um Ehrlichkeit gegangen.

Sheeran äußerte sich nach der Urteilsverkündung bereits in einem Video-Statement auf Twitter und Instagram zu den Anschuldigungen. "Unbegründete" Urheberrechtsansprüche seien demnach schädlich für die Songwriting-Industrie. "Ich bin kein Unternehmen. Ich bin ein Mensch", sagte er. "Ich bin ein Vater, ich bin ein Ehemann, ich bin ein Sohn. Klagen sind keine angenehme Erfahrung und ich hoffe, dass mit diesem Urteil in Zukunft unbegründete Ansprüche wie diese vermieden werden können. Das muss wirklich ein Ende haben."

SpotOnNews


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