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Milena Dreißig im "Tatort" aus Köln Strombergs Geliebte als Rachemörderin

Klaus J. Behrendt, Dietmar Bär und Milena Dreißig
Klaus J. Behrendt, Dietmar Bär und Milena Dreißig
© WDR/Martin Menke
Im "Tatort: Tanzmariechen" agiert Schauspielerin Milena Dreißig lange als unverdächtige Martina Pösel - doch am Ende wendet sich das Blatt

Der "Tatort: Tanzmariechen" lässt den Zuschauer lange über die Verantwortlichkeit gegenüber der Tötung von Tanztrainerin Elke Schetter im Unklaren. Verdächtige gibt es genug, doch am Ende hat die eher unauffällige Martina Pösel (Milena Dreißig) ausgespielt. Das Motiv: Rache für den Selbstmord ihrer Tochter.

Milena Dreissig im "Tatort: Tanzmariechen"

Als Ehefrau von Karnevalsfanatiker Rainer Pösel (Tristan Seith) macht Schauspielerin Milena Dreißig lange eine unterprivilegierte Figur. Doch auch an ihrer desillustrierten Darbietung wird die dunkle Seite des Karnevalstreibens eindringlich ablesbar. Wir sehen Dreißig in dramatischer Rolle, obwohl sie sich einst im humoristischen Teilbereich einen Namen gemacht hat.

Die Jennifer Schirrmann aus "Stromberg"

Bernd Stromberg (Christoph Maria Herbst) konnte in der gleichnamigen TV-Serie wahrlich nicht als grundsympathischer Womanizer kategorisiert werden - doch Mitarbeiterin Jennifer Schirrmann ließ sich tatsächlich auf eine Liaison mit dem Büro-Ekel ein. Hierbei verstand es die gebürtige Berlinerin Milena Dreißig den Zwiespruch der Figur Bernd Stromberg für sich humoristisch zu nutzen. Beim "Tatort: Tanzmariechen" ist dieses Gespür für Zwischentöne erneut erkennbar - allerdings mit tödlichem Ausgang.

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tbu Gala


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