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Michael Moores Doku Er wettert gegen Donald Trump


Regisseur Michael Moore hat einen Film über US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump gemacht: "Michael Moore in Trumpland"

Der US-Wahlkampf geht in die heiße Phase - und nachdem sich Kandidat Donald Trump, 70, beinahe täglich selbst vorführt, tut dies nun auch einer der bedeutendsten US-Filmemacher: Michael Moore (62, "Bowling for Colombine"). Der Oscarpreisträger veröffentlichte am Dienstagabend (Ortszeit) überraschend seinen Film "Michael Moore in Trumpland" in New York. Die Premiere kündigte er erst wenige Stunden zuvor via Twitter an.

Unterdessen wurde auch bekannt, dass Trumps republikanische Parteigenossen in Ohio versucht hatten, die Preview genau drei Wochen vor der Wahl zu verhindern. Kein Wunder, wenn das Premieren-Kino den Film so bewirbt: "Oscar-Gewinner Moore taucht mit seiner gewagten und lustigen Ein-Mann-Show in den Wochen vor der Wahl direkt in feindliches Gebiet ein, mitten ins Herzen von Trumpland."

Michael Moore liebt die Provokation

Für "Bowling For Columbine", seinem Film über Schusswaffen in den USA, wurde Michael Moore 2003 unter anderem mit dem Oscar für den besten Dokumentarfilm ausgezeichnet. Auch seine anderen Streifen lieferten viel Diskussionsstoff und wurden mit Preisen überhäuft: So gewann "Fahrenheit 9/11", 2004, eine Doku über die Zeit nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001, beim Filmfest in Cannes die Goldene Palme für den besten Film. Immerhin zur nächsten Oscar-Nominierung brachte es Moore auch mit seiner Doku "Sicko, 2007, über das US-Gesundheitssystem. Viel beachtet war außerdem "Kapitalismus: Eine Liebesgeschichte", 2009, über die globale Finanz- und Wirtschaftskrise.

SpotOnNews


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