Michael Moores Doku: Er wettert gegen Donald Trump

Regisseur Michael Moore hat einen Film über US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump gemacht: "Michael Moore in Trumpland"

Der US-Wahlkampf geht in die heiße Phase - und nachdem sich Kandidat Donald Trump, 70, beinahe täglich selbst vorführt, tut dies nun auch einer der bedeutendsten US-Filmemacher: Michael Moore (62, "Bowling for Colombine"). Der Oscarpreisträger veröffentlichte am Dienstagabend (Ortszeit) überraschend seinen Film "Michael Moore in Trumpland" in New York. Die Premiere kündigte er erst wenige Stunden zuvor via Twitter an.

Zu viel, zu fleckig, zu gelb

Die Selbstbräuner-Pannen der Stars

Für ein Event in Berlin macht sich Lilly Becker schick und will sich mithilfe von Selbstbräuner einen von der Sonne geküssten Teint zaubern. Doch das geht ordentlich daneben ...
"Wenn der Spray Tan zu dunkel wird", kommentiert Lilly Becker scherzhaft ein Red-Carpet-Foto der Veranstaltung. Mit ihrer Selbstbräuner-Panne fällt sie neben ihren Kolleginnen Alessandra Meyer-Wölden, Verona Pooth und Mirja du Mont auf. Ein kleines Beauty-Malheur, das Lilly mit Humor nimmt – wie sympathisch!
Shirin David erscheint zur Release-Party ihres neuen Albums "Supersize" in Berlin in einem sexy Mini-Glitzer-Kleid. Damit ihre nackte Haut besonders gut aussieht, hat sich die 24-Jährige zuvor noch eine Portion Selbstbräuner gegönnt. Doch bei näherem Hinsehen erkennt man: Die Farbe wurde nicht gleichmäßig aufgesprüht, die Haut wirkt fleckig und an einigen Stellen viel zu dunkel. 
Auch die Beine der Sängerin und ehemaligen "DSDS"-Jurorin sehen unnatürlich braun aus. Merke: Manchmal ist weniger mehr! 

42

Unterdessen wurde auch bekannt, dass Trumps republikanische Parteigenossen in Ohio versucht hatten, die Preview genau drei Wochen vor der Wahl zu verhindern. Kein Wunder, wenn das Premieren-Kino den Film so bewirbt: "Oscar-Gewinner Moore taucht mit seiner gewagten und lustigen Ein-Mann-Show in den Wochen vor der Wahl direkt in feindliches Gebiet ein, mitten ins Herzen von Trumpland."

Michael Moore liebt die Provokation

Für "Bowling For Columbine", seinem Film über Schusswaffen in den USA, wurde Michael Moore 2003 unter anderem mit dem Oscar für den besten Dokumentarfilm ausgezeichnet. Auch seine anderen Streifen lieferten viel Diskussionsstoff und wurden mit Preisen überhäuft: So gewann "Fahrenheit 9/11", 2004, eine Doku über die Zeit nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001, beim Filmfest in Cannes die Goldene Palme für den besten Film. Immerhin zur nächsten Oscar-Nominierung brachte es Moore auch mit seiner Doku "Sicko, 2007, über das US-Gesundheitssystem. Viel beachtet war außerdem "Kapitalismus: Eine Liebesgeschichte", 2009, über die globale Finanz- und Wirtschaftskrise.

Themen

Erfahren Sie mehr:

Star-News der Woche