Michael Jackson: Er ist der Topverdiener unter den Toten

Es ist eine makabere Liste - das "Forbes Magazine" führt sie trotzdem: Die der bestverdienenden Toten. Getoppt wird sie vom "King of Pop"

Es könnte sich ein wenig pietätlos anfühlen, die Finanzverhältnisse verstorbener Künstlerlegenden aufzuarbeiten. Aber es gehört offenbar zwingend zum Aufgabenbereich des "Forbes Magazins". Das US-Wirtschaftsmedium - das auch die Bestverdiener unter den lebenden Musikern, Serienstars oder Kinohelden kürt - hat am Mittwoch eine Liste der "bestverdienenden Toten" des Jahres 2016 vorgestellt. Sie liest sich wie ein Who is Who der Popgeschichte. Und ganz oben thront, natürlich, der "King of Pop".

Michael Jackson verdient am meisten

Den "Forbes"-Recherchen zufolge hat Michael Jackson (1958-2009, "Beat It") seinen Erben von Oktober 2015 bis Oktober 2016 einen schier unglaublichen Geldregen in Höhe von 825 Millionen Dollar beschert. Grund ist allerdings auch der Verkauf von Songrechten, der den Jacksons 2015 satte 750 Millionen Dollar einbrachte. Trotzdem sind die Zahlen beeindruckend: Jackson liegt knapp 780 Millionen Dollar vor dem Zweitplatzierten.

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"Enzo und die wundersame Welt der Menschen"

"Enzo und die wundersame Welt der Menschen" ist ab dem 3. Oktober in den deutschen Kinos zu sehen.
"Enzo und die wundersame Welt der Menschen" kommt am 3. Oktober in die deutschen Kinos, in denen Hund Enzo nicht nur die Herzen der Zuschauer, sondern auch von Milo Ventimiglia und Amanda Seyfried erobert.
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Die Abschiede 2016

Um diese Stars trauern wir

28. Dezember 2016: Debbie Reynolds (84 Jahre)  Sie hat den schweren Schicksalsschlag nicht verkraftet. Einen Tag nach dem Tod ihrer Tochter Carrie Fisher wurde Schauspielerin Debbie Reynolds (mitte) in Los Angeles ins Krankenhaus eingeliefert. Verdacht auf Schlaganfall! Nur wenige Stunden später kam die traurige Nachricht: Auch Reynolds ist gestorben.
27. Dezember 2016: Carrie Fisher (60 Jahre)  Kurz nach einem schweren Herzanfall ist die "Prinzessin Leia"-Darstellerin mit 60 Jahren in Los Angeles gestorben.
George Michael (†)
Franca Sozzani (†)

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Verstorben, aber reich: Elvis Presley, Prince und Bob Marley

Bei dem handelt es sich unterdessen nicht um einen Musiker, sondern um einen Zeichner: Charles M. Schulz (1922-2000), der Erfinder der "Peanuts" um Kultcomic-Hund Snoopy hat seinen Nachkommen zuletzt 48 Millionen Dollar erwirtschaftet. Damit verweist er den jüngst verstorbenen Star-Golfer Arnold Palmer (1929-2016) auf Rang drei.

Nach einer wahrlich fabulösen Kapelle klingen die Plätze vier bis sieben des jenseitigen Rankings: Es folgen nacheinander Elvis Presley (1935-1977), Prince (1958-2016, "Rock And Roll Love Affair") und Bob Marley (1945-1981). Die jeweils kultisch verehrten Musiker kamen auf ein posthumes Jahreseinkommen zwischen 21 und 27 Millionen Dollar. Allein Presley hat im vergangenen Jahr angeblich eine Million Tonträger verkauft. Auf den Rängen acht und elf finden sich noch mehr Musikgenies: John Lennon (1940-1980) und David Bowie (1947-2016, "Starman") nämlich.

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